USA gibt sieben Khmer-Statuen an Kambodscha zurück

Die USA haben sieben historische Skulpturen aus der Zeit der Khmer an Kambodscha zurückgegeben.

Die Kunstgegenstände waren aus dem Land herausgeschmuggelt und im Jahr 2008 von der US-Zollbehörde in Los Angeles beschlagnahmt worden. Bei der Übergabezeremonie am Donnerstag im Hafen von Sihanoukville segneten buddhistische Mönche die Sandsteinstatuen.

Bei den Kunstwerken handelt es sich unter anderem um zwei Buddha-Köpfe, ein Flachrelief und einen verzierten Sockel. Die Stücke sind zwischen 500 und 1.000 Jahre alt und stammen aus der Zeit der Khmer-Dynastie, die auch die Tempelstadt Angkor Wat hervorbrachte.

Zwischen Kambodscha und den USA besteht seit 2003 ein Abkommen zum Schutz kambodschanischer Kulturgüter. Während der Auseinandersetzungen der vergangenen drei Jahrzehnte nahmen die historischen Stätten in Kambodscha großen Schaden, unter anderem durch Plünderer. Viele unersetzliche Stücke sind mittlerweile in ausländischen Privatsammlungen gelandet.

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