Urlaub extrem: Die zehn gefährlichsten Freizeitabenteuer

Holidaycheck.de hat die extremsten Freizeitaktivitäten im Urlaub unter die Lupe genommen.
Holidaycheck.de hat die extremsten Freizeitaktivitäten im Urlaub unter die Lupe genommen. ©Holidaycheck.de
Straße des Todes, Überschallflug oder Base-Jumping – bei diesen Urlaubs- Abenteuern kommen Adrenalin-Junkies voll auf ihre Kosten. Doch Vorsicht: Für manch Wagemutigen endeten die Touren bereits tödlich. HolidayCheck.de präsentiert zehn der abgefahrensten Abenteuer-Trips.

Mountainbiking auf der Straße des Todes / Bolivien: Hier zeigen Downhill-Biker was sie wirklich können: Trotz extrem steiler Abgründe und unbefestigter Seitenränder, sind Leitplanken auf der „Straße des Todes“ Fehlanzeige. Dazu sorgen Nebel, Regen, Steinschläge oder Erdrutsche für erschwerte Bedingungen – den Gegenverkehr nicht zu vergessen! Wer sich auf die gefährlichste Straße der Welt wagt, darf sich keinen Fehltritt leisten. Am besten Touren über einen lokalen Anbieter buchen.

Bergtour am Mont Blanc / Frankreich – Italien: Eisige Temperaturen, wenig Sauerstoff und stechender Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 95 km/h – Touren zum höchsten Gipfel der Alpen bringen selbst Profi-Bergsteiger an ihre Grenzen. Dazu machen herabstürzende Schneemassen die Tour zu einem Höllentrip. Trotz der Gefahren, lassen sich Abenteurer nicht abschrecken, denn auf sie warten Nervenkitzel pur und eine gigantische Aussicht in 4.810 Metern Höhe.

Bungee-Jumping in den Vulkan Villarica / Chile: Normale Bungee-Jumping-Erlebnisse reichen einem für einen anständigen Adrenalinschub. Aber diese Tour spielt in einer ganz anderen Liga! Mit dem Helikopter geht es auf über 3.000 Meter, zu aktiven Vulkan an der argentinischen Grenze. Hier werden die Türen geöffnet, kurz Luft geholt und dann geht es ab in Richtung der brodelnden Lavamasse. Geht alles gut, baumeln die Todesmutigen 200 Meter über der Glut. Der Spaß ist aber noch nicht vorbei: Am Seil hängend fliegen die Abenteurer die 20 Kilometer zurück zum Landeplatz.

Überschall-Flug in Nischnii Nowgorod / Russland: Flugangst ist hier Fehl am Platz! Schon beim Start stockt der Atem, wenn die Fluggäste in ihre Sitze gepresst werden. Kaum durchgeatmet, hat der Kampfjet die Piloten bereits in 21 Kilometer Höhe katapultiert. Die Aussicht auf die Erdkrümmung lässt sich jedoch kaum genießen, denn schon geht das High-Speed-Erlebnis weiter. Nach ein paar Loopings, Rollen und rasanten Wendungen ist es soweit: Die Gäste übernehmen das Steuer und jagen den Jet durch die Lüfte.

Vulkan-Boarding am Cerro Negro / Nicaragua: Abgefahrene Abfahrten mit Adrenalin-Garantie gibt es hier. Per Schlitten oder umfunktioniertem Skateboard rasen die Abenteurer mit 30 km/h die Hänge hinab. Neben der heißen Fahrt bringt vor allem der Gedanke an die brodelnde Lava im Inneren des Vulkans das Blut zum Kochen. Wichtig: Um den rasanten Trip unverletzt zu überleben, werden Schutzanzüge bereitgestellt.

Abgrund-Wandern im Huashan-Gebirge / China: Achtung Herzinfarkt-Gefahr! Nur 30 Zentimeter breite, halbmorsche Holzbalken – mehr schlecht als recht zusammengenagelt – führen in 1.000 Metern Höhe an der Felswand entlang. Nicht einmal ein Geländer schützt die Todesmutigen vor dem Fall in die Tiefe. Halt bietet lediglich eine Eisenkette, die am Fels befestigt wurde.

Skifahren auf der Harakiri-Piste / Österreich: „Harakiri“ wird in Japan die rituelle Selbsttötung genannt. Diesem Namen macht die Skipiste im Zillertal alle Ehre. Aufgrund des durchschnittlichen Gefälles von 78 Prozent und einer Länge von 150 Metern wird sie als „steilste präparierte Piste des Landes“ bezeichnet. Austoben sollten sich hier jedoch nur erfahrene Skifahrer. Anfänger bestaunen von den benachbarten Pisten aus die rasanten Abfahrten der Wagemutigen.

Mountainbiking durch die Val d’Uina-Schlucht / Schweiz: Mountainbiker auf der Suche nach dem ultimativen Kick werden in den Alpen fündig. Kondition und eine fortgeschrittene Fahrtechnik sollten mitgebracht, Höhenangst
auf alle Fälle zuhause gelassen werden. So führt die Tour auch auf extrem schmalen Wegen an steilen abfallenden Hängen entlang. Absolutes Highlight ist der 600 Meter lange Felsenweg mit seinem traumhaften Panorama. Hier gilt jedoch Fahrverbot.

Klettern auf dem Königspfad / Spanien: Steile Wände, bis zu 200 Meter tiefe Abgründe und dazwischen ein baufälliger Weg – der Königspfad in Andalusien zählt als eine der gefährlichsten Mutproben für Adrenalin-Junkies. Auf drei Kilometern Weglänge kämpfen sich die Furchtlosen am Berg entlang und spüren bei jedem Schritt den Hauch des Todes im Nacken. Geländer und andere Sicherheitsvorkehrungen gibt es nicht. Trotz Verbots verschaffen sich Abenteuersüchtige noch immer Zugang, um den absoluten Nervenkitzel zu erleben. Hier gilt: Betreten auf eigene Gefahr!

Base-Jumping vom Kjerag-Felsplateau / Norwegen: Absoluter Top-Spot für Base-Jumper ist das Plateau in Skandinavien. Bei gutem Wetter stürzen sich zahlreiche Waghalsige von der 1.100 Meter hohen Nordwand in die Tiefe und erleben den einzigartigen Kick. Neben den Blutrausch-Suchenden reisen auch viele Natur-Fans an, um den „Kjeragbolten“ zu bestaunen – einen fünf Quadratmeter großen Stein, der in einer Felsspalte eingeklemmt ist.

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