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Unverständnis bei Teams

In der Reifen-Diskussion der Formel 1 ist eine Lösung vorerst nicht in Sicht. Die betroffenen Teams reagierten mit Unverständnis auf die neue Regel-Interpretation, die den Michelin-bereiften Autos Probleme bereiten könnte.

“Wir verstehen das Thema nicht wirklich”, sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Man habe nichts falsch gemacht. “Wir fahren ganz genauso weiter, wir sind bisher auch für regelkonform befunden worden.” BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen hatte zuletzt ebenfalls betont, dass es wegen der Michelin-Reifen in den bisherigen 13 Saisonrennen keinerlei Beanstandungen gegeben habe. Man warte “in Ruhe” ab, was für das Rennen in Monza entschieden werde.

Hintergrund ist eine veränderte Regel-Auslegung die Reifen-Breite betreffend: Vor dem Großen Preis von Italien in Monza (14.9.) sorgt ein Brief des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA) für Aufregung. In diesem werden die Teams darauf hingewiesen, dass die Breite der Reifen-Lauffläche ab Monza erstmals auch nach dem Rennen gemessen wird.

Dem Vernehmen nach würde dies Michelin, der u.a. die Ferrari-Konkurrenten Williams-BMW und McLaren-Mercedes ausrüstet, Probleme bereiten. Die maximale Laufflächen-Breite von 270 Millimeter darf nicht überschritten werden. Doch während des Rennens kann diese größer werden. Einem Bericht der Fachzeitschrift “auto, motor und sport” zu Folge liegt die Michelin-Breite im Neuzustand exakt an der 270-Millimeter-Grenze. Allerdings soll es für Michelin aus technischen Gründen unmöglich sein, bis Monza schmalere Reifen zu liefern, hieß es weiter.

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