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Unternehmen freuen sich über steigende Umsätze

Die Liquidität der Betriebe verbessert sich leicht.
Die Liquidität der Betriebe verbessert sich leicht. ©pixabay.com (Sujet)
Laut einer aktuellen Umfrage des Kreditschutzverbandes bewerten 41 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als sehr gut oder gut, denn die Umsätze sind zuletzt wieder gestiegen.

Das schrittweise Hochfahren der Wirtschaft in den vergangenen Wochen macht sich bemerkbar: In einer Umfrage des Kreditschutzverbandes KSV1870 haben 41 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als sehr gut oder gut bewertet - im April waren es nur 30 Prozent. Bei 34 Prozent der Betriebe sind die Umsätze zuletzt wieder gestiegen.

Deutlich verschlechtert hat sich durch die Corona-Krise laut der am Dienstag veröffentlichten KSV-Umfrage das Zahlungsverhalten: 45 Prozent der 600 befragten Unternehmen sprachen von einer teils gravierenden Verschlechterung. Nur 6 Prozent sagten, sie seien von der Krise überhaupt nicht betroffen.

Hochfahren der Wirtschaft macht sich in Unternehmen bemerkbar

Sichtbar wird das Hochfahren der Wirtschaft laut KSV-Vorstand Ricardo-Jose Vybiral auch daran, dass die Mitarbeiter vermehrt ins Büro zurückkehren (35 Prozent) und vorzeitig aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden (22 Prozent). Lieferanten können ihre Produkte wieder regelmäßiger liefern, sagen 21 Prozent.

54 Prozent der Befragten glauben, dass nur die finanzstärksten Unternehmen die Krise überleben werden und es zu einer starken Marktbereinigung kommt. Gleichzeitig erwarten 47 Prozent, dass die Zahl der Arbeitslosen auf lange Sicht hoch bleiben wird.

Steigende Umsätze verbessern Liquidität

Die seit Kurzem steigenden Umsätze führen auch zu einer leichten Verbesserung der Liquidität. Während bei der Umfrage im April noch über 50 Prozent der Betriebe angaben, dass ihre finanziellen Mittel maximal drei Monate ausreichen oder sogar schon aufgebraucht waren, so ist das aktuell bei rund einem Drittel (35 Prozent) der Fall. Fast ebenso viele erwarten langfristig keinen Liquiditätsengpass.

20 Prozent (April: 13 Prozent) gehen aktuell davon aus, die ursprünglich für 2020 geplanten Investitionen in vollem Umfang realisieren zu können; 19 Prozent planen, zumindest einzelne Investitionen tätigen zu können. Die Zahl jener, die gar keine der geplanten Investitionen umsetzen können, ist leicht von 21 auf 18 Prozent gesunken.

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(APA/Red)

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