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Unterbewusstsein steuert oftmals Glück im Leben

©SXC
Wer hat nicht öfters das Gefühl, dass nichts im Leben so richtig gelingen will - oder das Glück nur anderen widerfährt.

Die Psychologin und Autorin Kathrin Emily Springer will mit ihrem neuen Buch “Schlüssel zum Unterbewusstsein” – erschienen beim Mankau-Verlag – dieser Frage auf den Grund gehen. “Oftmals liegen die Ursachen dieser vermeintlichen Ungerechtigkeiten tief im eigenen Unterbewusstsein verborgen”, so die Autorin.

“Ich wollte in einfachen Worten erklären, wie man sich selbst helfen kann und vermehrt auf seine eigene Stimme hören sollte”, so Springer im pressetext-Interview. “Nur wenn wir selbst wissen, wer wir sind und wo wir stehen, kann es uns gelingen, die passenden Lösungen für uns zu finden.” Dabei gehe es vor allem darum, schädliche Glaubenssätze oder andere festgefahrene Muster aufzulösen. Denn diese konfrontieren das Unterbewusstsein mit Abwehrmechanismen.

Glaubt nicht an Glück und Pech

“Es sind keine übernatürlichen Mächte, die dafür sorgen, dass wir Glück oder Unglück haben”, meint Springer, die – zumindest langfristig – nicht an Glück oder Unglück glaubt. Der Schlüssel liege darin, zunächst ehrlich zu untersuchen, welche Glaubenssätze in jedem Menschen verborgen liegen. “Denn diese bestimmen unser Leben und auch darüber, wie wir uns fühlen.”

Natürlich gebe es in jedem Leben manchmal Schicksalsschläge, die jeder Mensch anders empfinde, meint Springer. “Das sind auch Lernaufgaben, die man im Laufe eines Lebens machen muss. In schwierigen Zeiten kann ein Mensch die größten Entwicklungssprünge machen und dabei wachsen”, meint die Autorin. “Wie kann man Schnee, Regen und Eisstürme erklären, wenn man immer nur in der Sonne sitzt.”

Selbsterfüllende Prophezeiungen und Spiegel

Natürlich sind nicht nur Kinder empfänglich für die Überzeugungen und Erwartungen ihrer Umwelt. Auch Erwachsene werden nachhaltig davon beeinflusst. “Selbsterfüllte Prophezeiungen funktionieren hervorragend. Sagt man sich selbst oft genug, dass man es nicht schafft, ist der Misserfolg sicher”, schreibt Springer. “Solche eingeprägten Sätze sind hartnäckig. Das ist nicht zuletzt deshalb so, weil jede Änderung des Selbstbildes, zwangsläufig auch unser Bild von der Welt verändert.”

Was einem Menschen passiert, sei immer ein Spiegel des Inneren. “Wenn ich böse über andere spreche, wird mir auch Böses widerfahren. Wenn man im Unterbewusstsein negative Gedanken eingibt, sind negative Erfahrungen das Ergebnis”, meint die Psychologin. Das sei zwar nicht immer und auf der Stelle so, aber es geschehe auf jeden Fall. “Man sollte daher nichts über andere denken, von dem man selbst nicht will, dass es über einen gedacht wird.”

21 Tage Selbsttraining

“Wichtig ist zunächst die Eigenerkenntnis. Nur wer wirklich bereit ist, sich selbst anzusehen, ist auch bereit für eine Veränderung”, meint Springer. Das Unterbewusstsein benötige gezielte Impulse, um eine solche Veränderung zu akzeptieren. “Das geschieht in der Regel so zwischen 21 und 28 Tagen.”

In ihrem Buch schlägt Springer einen 21-tägigen Trainingsplan vor. “Das ist nicht so streng gemeint, jeder kann auch länger üben.” Im Prinzip gehe es darum, negative Glaubenssätze aufzulösen. Alle vorgeschlagenen Übungen könne man alleine machen. Springer besteht allerdings auf die Feststellung, dass ein Buch niemals eine Therapie ersetzen könne. Leide jemand seelisch, sollte man einen Experten konsultieren

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