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UNIDO feiert in Wien 40-jähriges Bestehen

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Die Organisation der Vereinten Nationen für Industrielle Entwicklung (UNIDO) hat am Dienstag im Austria Center in Wien in einem feierlichen Festakt ihr 40-jähriges Bestehen begangen.

„Die UNIDO ist heute wichtiger als je zuvor“, sagte der Generaldirektor der Organisation, Kandeh Yumkella, bei der Eröffnung des Festaktes, zu dem neben ehemaligen UNIDO-Generaldirektoren auch österreichische Ehrengäste geladen waren. Yumkella sieht die Fragen der Energie, des Umweltschutzes und der Diversifizierung von Produktionen in den Entwicklungsstaaten als die großen Herausforderungen der Zukunft. Insbesondere in Afrika herrsche ein hoher Nachholbedarf.

Parlamentspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) unterstrich die Bedeutung der UNIDO und anderer internationalen Organisationen für die österreichische Außenpolitik. Der Wiener Sicherheitsbegriff sei umfassend zu verstehen, die Reduzierung der Armut, wie sie die UNIDO anpeile, sei „der wichtigste Schritt zur Sicherheit in den Staaten“. Prammer hob die positive Bedeutung der Förderung der Kleinbetriebe durch die UNIDO hervor. Dies sei insbesondere für die Zukunft von Frauen in Ländern, wo eine hohe Armut herrsche, von Bedeutung. Der Generalsekretär des Außenministeriums, Johannes Kyrle, erklärte, Österreich sei stolz, seinen finanziellen Beitrag zur UNIDO stets erhöht zu haben.

Die UNIDO sei von „wertvoller Bedeutung für die Ausmerzung der Armut“, sagte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, in einem schriftlichen Statement, welches von Antonio Maria Costa, dem Generaldirektor der UNO in Wien, vorgelesen wurde. Im vergangenen Jahrzehnt habe die UNIDO weit reichende Reformen bewältigt. Sie sei deshalb heute besser in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen. Dank der Unterstützung durch die Mitgliedstaaten und Mitarbeiter könne die UNIDO „mit Zuversicht in die Zukunft sehen“.

Kritische Worte fand der frühere Exekutivdirektor der UNIDO, Abd El Rahman Khane, zur Entwicklung der globalen Armut. Die Kluft zwischen armen und reichen Ländern dieser Erde vergrößere sich. Die Globalisierung habe viele hinter sich gelassen, viele Kinder gingen hungrig ins Bett. Die Aktivitäten der UNIDO seien zwar durch ihr Budget limitiert, doch ihr Mandat nach wie vor wichtig für die Entwicklungsländer, sagte der Algerier.

Der Präsident von Montenegro, Filip Vujanovic, erklärte, sein Land habe sich dazu verpflichtet, an der Armutslinderung zu arbeiten. „Unser Ziel ist eine nachhaltige soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklung“. Montenegro w urde am heutigen Dienstag als 172. Mitglied in die UNIDO aufgenommen.

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