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UniCredit-Aktie war vorübergehend vom Handel ausgesetzt

Seit letzter Woche brache die UniCredit-Aktie um 40 Prozent ein.
Seit letzter Woche brache die UniCredit-Aktie um 40 Prozent ein. ©dapd
Die Kapitalerhöhung der Bank-Austria-Mutter UniCredit beginnt mit Schwierigkeiten. Wegen starker Kursverluste musste die UniCredit-Aktie am Montagvormittag vorübergehend vom Handel ausgesetzt werden, auch der Handel mit Bezugsrechten wurden unterbrochen.

Der Kurs der Aktie gab am frühen Vormittag um 7,3 Prozent auf 2,43 Euro nach. Der Kurs der Bezugsrechte brach um knapp 30 Prozent auf 0,96 Euro ein. Inzwischen wurde der Handel wieder aufgenommen.

Starker Kursverfall

Die Muttergesellschaft der HypoVereinsbank und der Bank Austria musste Interessenten für ihre neuen Aktien mit massiven Rabatten locken. Seit Bekanntgabe der Details der Kapitalerhöhung vergangene Woche brachen die Titel um 40 Prozent ein. Dies ist der größte Kursverfall seit mindestens 25 Jahren. UniCredit braucht das Geld, um eine kürzlich von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde ausgemachte Lücke von acht Milliarden Euro Eigenkapital zu stopfen.

(APA)

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