Unheimliches im Film: sixpack-Schau "uncertain" im Top Kino

Unheimlich, befremdlich, beklemmend: Die Werksschau experimenteller Filmkunst zeigt Situationen des Unbehagens.

Am Mittwoch setzt der Experimentalfilmverleih sixpackfilm seine monatliche Filmreihe im Wiener Top Kino mit dem Programm “uncertain” fort. Kurator Gerald Weber hat sich dafür auf die Suche nach dem Unheimlichen gemacht: “Alle hier versammelten Filme und Videos sind bestimmt von Momenten der Verunsicherung der Wahrnehmung und Irritationen unseres herkömmlichen Verständnisses von Aufzeichnungen”, heißt es in einer Aussendung. Unter den acht präsentierten Filmen finden sich etwa Philipp Lachenmanns hochgelobter “SHU (Blue Hour Lullaby)”, Sabine Martes herausragendes “GRAS A/B” und Neil Beloufas umstrittener “Kempinski”.

Nach dem tänzerischen Septemberprogramm “body trail” widmet sich sixpack zudem im November in einer umfassenden Filmreihe der Performance Art. An zwei Wochenenden wird ein “qualitativer Ausschnitt der feministischen Performance Art, beginnend ab den frühen 1960er Jahren bis zur Gegenwart”, geliefert. Die dreizehn Programme legen den Fokus auf Arbeiten, die speziell für das Medium Film und Video kreiert wurden und die zum Teil erstmals im Kinokontext gezeigt werden. “13 Lessons in Performance Art” wurde von der Kunsthistorikerin Christa Benzer gemeinsam mit sixpack-Leiterin Brigitta Burger-Utzer und dem Kurator Dietmar Schwärzler zusammengestellt. Auftakt ist am 19. November im Top Kino.

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