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Umweltmediziner zu Kultur-Bereich: "Ein-Meter-Abstand wird bleiben müssen"

Einen Meter Abstand halten bei Veranstaltungen - diese Vorgabe ist eine große Herausforderung
Einen Meter Abstand halten bei Veranstaltungen - diese Vorgabe ist eine große Herausforderung ©Pixabay (Sujet)
Am Montag lud die Stadt Wien zum zweiten Wiener "Forum Kultur und Gesundheit". Die Ergebnisse des fünf Stunden dauernden Treffens wurden als "sehr fruchtbar" erlebt.
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Während man im Bund derzeit an der für 25. Mai angekündigten Verordnung für Veranstaltungen ab 29. Mai bastelt, hat die Stadt Wien gestern, Montag, zu einem zweiten "Forum Kultur und Gesundheit" in den Festsaal des Wiener Rathauses geladen. "Sehr fruchtbar" sei das fünfstündige Treffen zwischen Vertretern von Kultur, Medizin und Politik gewesen, resümierte der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter.

Drei "simple Grundregeln" für die Corona-Pandemie bleiben

Hutter ortete im Gespräch mit der APA "ein enormes Bedürfnis" nach sachbezogenem Austausch und nach praktikablen Leitlinien, damit die einzelnen Veranstalter individuelle Lösungen für ihre Häuser und Bereiche erarbeiten könnten. Diese müssten sich an den drei simplen Grundregeln angesichts der Corona-Pandemie orientieren: Hände waschen, Abstand halten, Maske tragen.

Hutter: Im Kulturbereich wird auch Ein-Meter-Abstand bleiben müssen

In einem wichtigen Punkt macht Hutter den Kulturveranstaltern allerdings keine Hoffnung: "Der Ein-Meter-Abstand wird bleiben müssen." Dabei gehe es vor allem um die Kongruenz zu anderen Maßnahmen. Dass etwa in der Gastronomie vier Menschen an einem Tisch Platz nehmen dürften, sei ein der Tatsache geschuldetes Zugeständnis, dass man eben in der Regel mit Familie oder guten Bekannten und nicht mit wildfremden Menschen Essen gehe.

Vor allem im Outdoor-Bereich sieht Hutter viele Möglichkeiten. "Die Jahreszeit ist günstig, auf diese Weise den Kulturbetrieb allmählich wieder hochzufahren." Dennoch gelte es, für die Zonen der Publikumsbewegung vor und nach einer Veranstaltung viele Dinge zu berücksichtigen. Die Frage, wie eine finanzielle Kompensation aussehen müsse, um einen Spielbetrieb unter den medizinisch notwendigen Einschränkungen durchzuführen, sei politisch zu klären. Und noch etwas: "Eines ist medizinisch leider nicht möglich: Planungssicherheit zu geben. Es ist unmöglich, derzeit zu sagen, wie die medizinische Situation in drei oder vier Monaten aussehen wird."

(apa/red)

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