Umfrage: 68 Prozent sehen Öffnung im Mai als Risiko

Es bleibt zu hoffen, dass das warme Wetter die Infektionsrate weiter drücken kann.
Es bleibt zu hoffen, dass das warme Wetter die Infektionsrate weiter drücken kann. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Die Österreicher sehen die geplanten Öffnungen am 19. Mai eher skeptisch. Kritisch wird die Öffnung vor allem von SPÖ-Wählern gesehen, FPÖ-Wähler sprachen sich für die Öffnungen aus.

ATV-Moderator Meinrad Knapp, Politikberater Thomas Hofer und Meinungsforscher Peter Hajek lassen diesen Sonntag die politischen Geschehnisse der Woche Revue passieren. Unter anderem werden die Umfrageergebnisse von Peter Hajeks aktueller Meinungsumfrage diskutiert. Er befragte 500 Österreicher: Wie schätzen Sie das Risiko für die Intensivstationen nach den Öffnungen am 19. Mai ein?

Österreicher sehen Öffnungen als Risiko

Aktuell sehen 68 Prozent der Österreicher die Öffnungen am 19. Mai als Risiko: 17 Prozent davon geben an, dass die Öffnung mit einem hohen Risiko für die Intensivstationen verbunden ist, 51 Prozent sehen ein mittleres Risiko. Nur 8 Prozent sehen keinerlei Risiko durch die Öffnungsschritte.

Kritisch wird die Öffnung vor allem von SPÖ-Wählern gesehen, 83 Prozent sehen ein mittleres beziehungsweise hohes Risiko für die Intensivstationen. Weniger kritisch stehen FPÖ Wähler:innen der Öffnung am 19. Mai gegenüber: 36 Prozent sehen ein geringes, 28 Prozent kein Risiko für die Intensivmedizin.

FPÖ-Wähler für Öffnungen

Peter Hajek: "Die Frage ist schlussendlich: Ist das Risiko managebar? Überzeugt davon dürften FPÖ-Wähler sein, denn 64 Prozent sehen nur ein geringes bzw. kein Risiko. Am Ende des Tages ist es ein Spiel gegen die Zeit."

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(APA/Red)

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