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Über die Unendlichkeit - Kritik und Trailer zum Film

"Über die Unendlichkeit" von Roy Andersson zeichnet sich durch die streng durchkomponierten Bilder und den lakonisch-melancholischen Ansatz aus. Der Regisseur blickt in kurzen Episoden in die traurigen Seelen der Menschen und reflektiert so über die menschliche Existenz. Er zeigt einen Priester, der den Glauben verliert, Eltern am Grab ihres toten Sohnes, deutsche Soldaten im Weltkrieg und ein Liebespaar, das über eine völlig zerstörte Stadt schwebt.

Die Filme des Schweden Roy Andersson tragen eine ganz eigene Handschrift: Der Regisseur verbindet auf kunstvolle Weise lange Einstellungen, lakonischen Humor und eine subtile Gesellschaftskritik. Am Freitag startet sein neuestes Werk "Über die Unendlichkeit" in den Kinos.

Über die Unendlichkeit - Kurzinhalt zum Film

Für "Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach" hatte Andersson 2014 bei den Filmfestspielen in Venedig den Goldenen Löwen für den besten Film gewonnen. Wie damals zeichnet sich auch seine aktuelle Arbeit durch streng durchkomponierte Bilder und einen lakonisch-melancholischen Ansatz aus. Dieses Mal blickt der 77-jährige Regisseur in kurzen Episoden in die traurigen Seelen der Menschen und reflektiert so über die Conditio humana.

Er zeigt einen Priester, der den Glauben verliert, Eltern am Grab ihres toten Sohnes, deutsche Soldaten im Weltkrieg und ein Liebespaar, das über einer völlig zerstörten Stadt schwebt. Erneut konnte er damit in Venedig reüssieren, wurde er doch beim Filmfest im vergangenen Jahr mit dem Preis für die beste Regie bedacht.

Über die Unendlichkeit - Die Kritik

"Ich sah einen Mann, der die Welt erobern wollte, dann aber realisierte, dass er gescheitert ist", sagt die weibliche Erzählstimme einmal aus dem Off, bevor man dann eine an Adolf Hitler erinnernde Figur im Bunker sieht. Es sind schwere Themen, die Andersson so anspricht - doch dafür wählt er erneut keinen düsteren Ton, sondern gewinnt den Situationen stets etwas Absurdes, immer wieder auch Komisches ab. Denn trotz aller Dramatik scheint der Filmemacher eine wichtige Botschaft vermitteln zu wollen: Lebt! Macht euch nicht so viele Sorgen!

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(APA/Red)

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