Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Überstunden-Niveau stagniert

Deutsche Arbeitnehmer haben 2003 einen „Überstundenberg“ von 1,529 Milliarden bezahlten Mehrstunden aufgetürmt. Das Überstunden-Niveau 2003 in Vorarlberg liegt etwa auf Höhe von 2002.

Der deutsche „Überstundenberg“ klingt gigantisch, ist aber dennoch – konjunkturbedingt – der niederste Stand seit der Wiedervereinigung 1990. Eine Umfrage unter Vorarlberger Firmen ergab, dass bei uns die geleisteten Überstunden letztes Jahr etwa auf Niveau von 2002 verharrt sind oder aber, branchenspezifisch bedingt, sogar noch zugenommen haben.

Das war z. B. beim Fruchtsafterzeuger Rauch der Fall, der 2003 ein Überstundenplus von 10 Prozent verzeichnete, was nur durch die temporäre Beschäftigung von Leasing-Kräften und durch fixe Neueinstellungen zu bewältigen war. Bei Blum Beschläge hängt die Zahl der Überstunden fast linear vom Trend bei Firmenkunden ab, ihre eigene Lagerhaltung immer noch konsequenter zu minimieren: „Da können sich dann bei uns blitzschnell gewaltige Auftragsspitzen zusammenläbbern“, berichtete Blum-Personalchef Wolfgang Schneider. Bei der Raiffeisen-Landesbank hat 2003 jeder Beschäftigte im Schnitt 37 Überstunden geleistet, um Arbeitsspitzen als Folge von legistischen oder geldpolitischen Maßnahmen abzufangen, erzählte uns Vorstandsdirektor Mag. Karl-Heinz Waibel.

  • VIENNA.AT
  • Wirtschaft
  • Überstunden-Niveau stagniert
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.