Überfall auf Automatencafe war erfunden

Ein Überfall in Wien-Brigittenau hat sich als erfunden herausgestellt. Der angeblich beraubte Angestellte steht laut Polizei hinter der Fiktion, nachdem er selbst 3.500 Euro verspielt hatte und die Abrechnung bevorstand.

Das Lokal wird von seinem Onkel betrieben, und ihm gegenüber hätte der schon zuvor verschuldete 24-Jährige nicht zugeben wollen, dass er in die Kassa gegriffen hatte.

Der junge Mann hatte den angeblichen Überfall am 22. April angezeigt. Zwei Maskierte hätten ihn überfallen und nicht nur Geld, sondern auch einen Computer geraubt. Der von dem 24-Jährigen geschilderte Ablauf des vermeintlichen Geschehens wies so viele Ungereimtheiten auf, dass die Polizei ihn bald überführte. Er wurde wegen Veruntreuung und Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt. Auch seine Freundin, die aus Loyalität gelogen hatte, muss mit einer Strafe rechnen.

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