U-Bahn-Linien mit Fluchtversuch lahmgelegt: Dealer drohte Polizisten mit Tötung ihrer Familien

Der mutmaßliche Dealer versuchte sich hinter dieser Mauer zu verstecken.
Der mutmaßliche Dealer versuchte sich hinter dieser Mauer zu verstecken. ©LPD Wien
Jener mutmaßlicher Drogendealer, der mit seinem Fluchtversuch zwei Wiener U-Bahn-Linien lahm legte, verletzte bei seiner Festnahme mehrere Polizisten und drohte, ihre Familien zu töten.

Der Mann verkaufte einem zivilen Beamten der EGS (Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität) im Bereich der U-Bahn-Station Margaretengürtel vier Kugeln Kokain. Nach der Übergabe flüchtete der mutmaßliche Drogendealer in einen U-Bahn-Tunnel der Wiener Linien. Als der Beschuldigte von den Polizisten entdeckt wurde, sprang er über eine Mauer in das Becken des Wienflusses und versuchte sich dort zu verstecken. Als man den Mann festnahm, wehrte sich der 27-Jährige heftig: Er biss einen Beamten in den Unterarm, spuckte einem weiteren zwei Mal ins Gesicht und verletzte diesen durch einen Kopfstoß. Zudem drohte er den Polizisten, ihre Familien zu töten. Einer der beiden Beamten war nicht fähig, seinen Dienst weiter fortzusetzen. Der Tatverdächtige befindet sich in Haft.

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