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Tschetschenen-Mord: Wieder geht ein Verdächtiger frei

©APA
Nachdem der politische Verfolgte Umar Israilov aus Tschetschenien am 13. Jänner in Wien Floridsdorf erschossen wurde, hatte die Polizei insgesamt acht Landsmänner des Opfers festgenommen. Jetzt sind nur mehr vier davon in U-Haft. Zum Vorbericht!

Bei der fünften Person wurde der Haftantrag am Montag mangels dringendem Tatverdacht aufgehoben, sagte Christian Gneist, Sprecher des Landesgerichts, zur APA. Bereits in den Wochen zuvor konnten drei Männer wegen der dürftigen Verdachtslage das Gefängnis verlassen, gegen sie wird weiterhin ermittelt. Verlängert wurde die U-Haft am Montag laut Gneist bei drei der mutmaßlichen Täter. Zwei davon werden weiter wegen Beteiligung an dem Mord verdächtigt.

Dem dritten Mann wird schwere Nötigung vorgeworfen, es bestehe außerdem Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Im Gefängnis sitzt außerdem der Tschetschene Otto K., der den Mördern als Fahrer des Fluchtwagens geholfen haben soll. Seine U-Haft wurde bereits am 2. Februar verlängert.

Umar Israilov wurde in Wien-Floridsdorf auf offener Straße erschossen. Der politische Flüchtling hatte seit dem Sommer 2008 mehrmals vergeblich um Polizeischutz gebeten. Die Familie des Opfers sprach nach der Tat von einer Verfolgung des 27-Jährigen durch Männer des Tschetschenen-Präsidenten Ramsan Kadyrow. Laut Staatsanwaltschaft ist das Motiv “in alle Richtungen hin offen”, über den Ermittlungsstand gab es am Montag keine Bekanntgabe.

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