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Tschetschenen-Mord - Es blieb bei acht Festnahmen

Im Mordfall Umar Israilov ist es bis Donnerstag bei acht Festnahmen geblieben. Sieben der Verdächtigen wurden erst am Mittwoch bei einer konzertierten Aktion in mehreren Bundesländern gefasst.

Sie sollen nach Angaben von Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, noch heute Abend oder in der Nacht eingeliefert werden. Dann werde für alle sieben U-Haft beantragt, worüber dann ein Richter entscheidet.

Geständnisse haben die sieben Verdächtigen bisher nicht abgelegt, sagte Jarosch. Zu Details wollte sich der Sprecher der Anklagebehörde wie schon am Mittwoch nicht äußern. Unklar blieb deshalb unter anderem, welcher Verdacht sich gegen die Festgenommenen richtet bzw. ob sich die unmittelbaren Täter unter ihnen befinden. Der 27-jährige Tschetschene Umar Israilov war am 13. Jänner in Wien auf offener Straße erschossen worden. Der Besitzer des Fluchtfahrzeugs wurde wenige Stunden nach der vermutlich von zwei Männern verübten Tat gefasst.

Sichergestellt wurde unter anderem eine von einem Täter getragene Jacke, an der sich Hautabriebspuren fanden. DNA-Proben werden oder wurden analysiert. Ob die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen, wollte Jarosch nicht bekanntgeben. An der Auswertung der Beweismittel – eine ganze Menge davon wurde im Rahmen von 18 Hausdurchsuchungen am Mittwoch sichergestellt – werde mit Hochdruck gearbeitet.

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