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Tschechien auf der Suche nach sich selbst

Keeper Petr Cech und Trainer Karel Bruekner
Keeper Petr Cech und Trainer Karel Bruekner ©Keeper Petr Cech und Trainer Karel Bruekner
Für das tschechische Nationalteam ist das Spiel gegen Österreich am Mittwoch der letzte Test vor einer Doppelrunde in der EM-Qualifikation.

Der nördliche Nachbar tritt am 8. September in San Marino an, vier Tage später folgt das Schlüsselspiel vor eigenem Publikum gegen Irland. Teamchef Karel Brückner wünscht sich einen Sieg gegen die ÖFB-Auswahl als Moralinjektion.

„Wir müssen in diesem Spiel unsere Basis-Tugenden, nämlich starke Leistungen im technischen, taktischen und körperlichen Bereich, wieder auffrischen“, forderte der 67-Jährige. Im vergangenen August ging unmittelbar vor dem Start in die EM-Qualifikation ein Testspiel gegen Serbien 1:3 verloren. „Das darf uns nicht noch einmal passieren, im Gegenteil. Wir wollen mit einem Sieg Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben tanken“, so Brückner.

In der Tabelle der Gruppe D liegen die Tschechen mit 14 Punkten hinter Deutschland (19) auf Rang zwei, der zur Teilnahme an der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz berechtigt. Nur einen Punkt hinter Panenkas Erben folgen die Iren auf Platz drei.

Nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase bei der WM 2006 war der seit Dezember 2001 amtierende Teamchef unter Druck geraten. Aufgrund einiger durchwachsener Leistungen in der EM-Quali stand Brückner auch in den vergangenen Monaten in der Kritik. Es wurde sogar spekuliert, dass er durch Lothar Matthäus ersetzt werden könnte.

Der Trainer-Veteran hielt sich zwar im Sattel, schon im Falle einer Niederlage in Wien könnte es aber wieder ungemütlich für Brückner werden – da kommt der Ausfall von Kapitän Tomas Rosicky zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. „Natürlich ist das sehr ungünstig für uns. Aber ich habe mit ihm gesprochen, seine Verletzung ist nicht schlimm. In der EM-Qualifikation wird er uns wieder zur Verfügung stehen“, so Brückner.

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