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Trozt Coronakrise: Stabiles Weihnachtsgeschäft erwartet

Trotz der Krise wird ein stabiles Weihnachtsgeschäft erwartet.
Trotz der Krise wird ein stabiles Weihnachtsgeschäft erwartet. ©pixabay.com (Sujet)
Trotz der Coronakrise wird heuer ein stabiles Weihnachtsgeschäft erwartet. Die Ausgaben dürften das Vorjahresniveau erreichen.

Auf das Christkind ist offenbar trotz aller Widrigkeiten des heurigen Jahres Verlass. In Summe könnten die Weihnachtsausgaben fast das Vorjahresniveau erreichen. Mit geplanten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke in Höhe von rund 1,97 Mrd. Euro würden diese heuer "nur" um 2 Prozent unter jenen des Vorjahres liegen, zeigt eine Befragung sowie darauf aufbauende Berechnungen und Szenario-Analysen der Johannes Kepler Universität Linz.

Weihnachtseinkauf: 25 % wollen auf Erspartes zurückgreifen

Ein Grund dafür sei, dass ein Viertel der über 1.000 Befragten auf Erspartes zurückgreifen will, um sich heuer Weihnachtsgeschenke leisten zu können. 6 Prozent werden für die Weihnachtseinkäufe ihr Bankkonto überziehen, 4 Prozent einen Ratenkauf und 3 Prozent einen Konsumkredit in Anspruch nehmen, um sich auch heuer Präsente leisten zu können. 2 Prozent verwenden (auch) geborgtes Geld für ihren Geschenkeeinkauf.

28 Prozent der Befragten haben bis zu den Geschäftsschließungen am 17. November begonnen, Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Im Vorjahreszeitraum waren dies bereits 36 Prozent. "Das zeigt, dass sich das Weihnachtsgeschäft auch ohne kompletten 'Lockdown 2' heuer nach hinten verschoben hätte", so die Experten der Uni in einer Aussendung.

24 % wollen weniger ausgeben

70 Prozent der Befragten wollen ihr Budget für Weihnachtsgeschenke im Vergleich zum Vorjahr konstant halten. "Das ist angesichts der Covid-19-Krise mit all ihren (wirtschaftlichen) Auswirkungen ein erstaunlich hoher Wert", urteilen die Forscher. 6 Prozent planen höhere Ausgaben, 24 Prozent wollen allerdings weniger ausgeben.

Zu erwarten ist, dass das Onlinegeschäft heuer aufgrund des Lockdowns in der für den Handel so wichtigen Vorweihnachtszeit dazu gewinnen wird. Online werde als relativer Gewinner hervorgehen, überholen werde er den stark geschwächten stationären Handel in Bezug auf den Umsatz aber bei weitem nicht, heißt es.

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(APA/Red)

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