Trotz Corona: SPÖ will Maiaufmarsch in Wien abhalten

Die Form der Kundgebung am Wiener Rathausplatz wird an die Corona-Bestimmungen angepasst.
Die Form der Kundgebung am Wiener Rathausplatz wird an die Corona-Bestimmungen angepasst. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Der traditionelle Maiaufmarsch der SPÖ soll nach der coronabedingten Absage im Vorjahr heuer wieder stattfinden. Lediglich das Maifest im Prater wackelt.

Das kündigte die Landesparteisekretärin der Wiener Sozialdemokraten, Barbara Novak, im Gespräch mit der APA an. Im Vorjahr war die Veranstaltung nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden.

Maiaufmarsch der SPÖ soll heuer wieder stattfinden

Man werde sich am 1. Mai an die Corona-Bestimmungen - also etwa die Tragepflicht in Sachen Mund-Nasen-Schutz oder die Abstandsregeln - halten, versicherte Novak. Unklar ist noch, in welcher Art und Weise die Abschlusskundgebung auf dem Rathausplatz durchgeführt wird. Dort stehen üblicherweise die Reden der Parteigranden auf dem Programm. Denkbar ist laut Wiener SPÖ, dass der Zutritt beschränkt bzw. auch die Ringstraße einbezogen wird.

Die Gremien werden für die roten Maipläne vermutlich noch diese Woche grünes Licht geben, berichtete die Parteisekretärin. Stattfinden soll auch der Fackelzug der Sozialistischen Jugend am Vorabend. Lediglich das Maifest im Prater, das üblicherweise nach der Kundgebung zum geselligen Beisammensein lädt, wackelt. Ob dieses durchgeführt kann, ist offen, sagte Novak.

Landesparteitag der Wiener SPÖ für 27. November angesetzt

Einen Termin gibt es unterdessen auch für den Landesparteitag der Wiener SPÖ. Er wurde für den 27. November angesetzt - nachdem er im Vorjahr ebenfalls virusbedingt nicht stattfinden konnte.

Bei dem Event handelt es sich um einen sogenannten Wahlparteitag. Das bedeutet, dass der Landesparteivorsitzende, Bürgermeister Michael Ludwig, sich dort der Wiederwahl stellen wird.

(APA/Red)

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