Toter Iraner hatte Probleme in Spielerlokal

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Eine erste Spur gibt es nach dem Mord eines Iraners in Wien-Simmering. Der 69-Jährige war laut Polizei nächtelang in Spielerlokalen in seiner Umgebung unterwegs.

In einem dieser Lokale hatte er Probleme mit einem der Geschäftsführer, einem 40-jährigen gebürtigen Türken, sagte Oberstleutnant Gerhard Haimeder von der Kriminaldirektion 1. Der Mann wurde am Mittwochvormittag von der Polizei einvernommen.

Kurz vor seinem Tod hatte Bahman H. noch mit seiner Frau gesprochen. Er erzählte der 54-Jährigen, dass ihn zwei Männer überfallen hätten, die er nicht kannte. Sie dürften ihm beim Hauseingang aufgelauert haben. Einer der beiden soll den 69-Jährigen mit einem Messer attackiert haben. Die Stichverletzung war tödlich, der Stoß verletzte die Lunge, sagte Haimeder.

Der 69 Jahre alte Mann ist Dienstag früh im Stiegenaufgang seines Wohnhauses in der Kaiserebersdorfer Straße erstochen worden. Hausbewohner hatten Lärm aus dem Stiegenhaus vernommen. Sie entdeckten Bahman H. blutüberströmt am Eingang des Stiegenhauses und verständigten die Rettung. Als der Rettungshubschrauber eintraf, war das Opfer bereits tot. Seine Frau erlitt einen Nervenzusammenbruch. Der Iraner hinterlässt drei Kinder, eine Tochter (1969) und zwei Söhne (1968, 1972).

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