Toter bei Kellerbrand in Floridsdorf - Reanimation erfolglos

Der Rettungshubschrauber wurde nach dem Brand in Floridsdorf angefordert
Der Rettungshubschrauber wurde nach dem Brand in Floridsdorf angefordert ©APA
Am Freitag kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand in einem Keller in Wien-Floridsdorf. Die Feuerwehr stieß in dem betroffenen Gebäude in der Skraupstraße auf eine leblose Person. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.

Der Einsatz in Floridsdorf begann kurz nach 6:30 Uhr. Die Feuerwehr begann unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung in dem stark verrauchten Keller und fand dabei eine leblose Person vor.

Einsatz in Floridsdorf

Wie Ronald Packert von der Wiener Berufsrettung gegenüber VIENNA.at angab, handelt es sich um einen etwa 50-jährigen Mann, der bereits das Bewusstsein verloren hatte. Der Mann befand sich in unmittelbarer Nähe zum Brandherd in einem Kellerabteil und hatte offenbar schwere Verbrennungen erlitten.

Unverzüglich wurde der leblose Mann in Sicherheit gebracht und seitens der Feuerwehrleute mit der Reanimation bis zum Eintreffen der Rettung begonnen. Gleichzeitig wurde der Brand mit einer Löschleitung unter Kontrolle gebracht und schlussendlich gelöscht.

Reanimation des Brand-Opfers erfolglos

Die Rettung entsandte laut Packert “aus Gründen der Dringlichkeit” einen Rettungshubschrauber. Man war vorsorglich mit mehren Fahrzeugen ausgerückt. Die Animation des Bewusstlosen wurde fortgesetzt, doch konnte laut dem Sprecher der Notarzt letztlich nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Laut Packert wird davon ausgegangen, dass der Mann den Folgen einer starken Rauchgasvergiftung infolge des Brandes erlegen ist. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Alle weiteren Bewohner blieben unverletzt. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Sie war am Vormittag noch mit der Entlüftung des Kellers beschäftigt. Der Einsatz in Floridsdorf, an dem 27 Personen beteiligt waren, war kurz vor 8:45 Uhr beendet.

Opfer wurde identifiziert

Die Brandermittler waren gegen Mittag noch an Ort und Stelle. Diese von einer Rauchgasvergiftung als Todesursache aus. Denn laut vorläufiger polizeilicher Kommissionierung waren die Brandwunden des Opfers so geartet, dass sie nicht kausal mit der Todesursache in Zusammenhang stehen, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Der Tote wurde später am Freitag von der Hausbesorgerin identifiziert. Der 54-Jährige wohnte gemeinsam mit seiner Freundin in dem Haus. Die Frau konnte bis Freitagmittag noch nicht befragt werden.

(apa/red)

 
 

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