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"Tosca" auch im zweiten Jahr eindrucksvoll

Bregenz - Als Eröffnungspremiere der 63. Bregenzer Festspiele wurde Mittwochabend auf der Seebühne die Wiederaufnahme der Oper "Tosca" von Giacomo Puccini gegeben.

Die knapp 7.000 Besucher – unter ihnen Bundespräsident Fischer – erlebten in einer schönen, wenn auch kühlen Sommernacht ein musikalisch und optisch heißes Freiluftspektakel um Liebe, Eifersucht, Macht und Tod.

Die Inszenierung aus dem Vorjahr wirkt noch ausgefeilter und schlüssiger, es gab verdienten Schlussbeifall für alle Mitwirkenden. Ein überdimensionales Auge beherrscht das “Tosca”-Bühnenbild, das heuer schon als Kulisse für James-Bond-Dreharbeiten und die ZDF-Sportarena während der Fußball-EM gute Dienste geleistet hat. Nun steht entsprechend dem diesjährigen Festspiel-Motto “Macht und Musik” wieder großes Operntheater auf dem Programm. Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Ulf Schirmer steuern aus dem Festspielhaus dank perfekter Tontechnik den Orchestersound bei, als zusätzliche Effekte werden an den entsprechenden Stellen original Glockentöne, Orgelklang und Kanonendonner eingespielt.

Die Darsteller des Opern-Thrillers in der Regie von Philipp Himmelmann kommen mit den Riesendimensionen der Freiluftbühne von Johannes Leiacker bestens zurecht. Die Premierenbesetzung war gegenüber dem Vorjahr geändert: Sopranistin Catherine Naglestad hat sich als neue Tosca glänzend bewährt, ebenso Tenor Andrew Richards als Maler Cavaradossi und Claudio Otelli als hinterhältig-schurkischer Baron Scarpia.

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