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Topkonditionen: Erspartes bei Spar veranlagen

Schwarzach - 1600 Kunden/Anleger haben in knapp zwei Wochen seit Bestehen des Angebotes von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Geld zu österreichweit einzigartiger Verzinsung zu veranlagen, indem sie Unternehmensanleihen des Lebensmittelkonzerns Spar zeichnen. Broschüre

Die Spar holt sich auf die Art nicht nur 30 Mill. Euro für ihre laufenden Projekte. Sie nutzt das Instrument zusätzlich zur Kundenbindung, da Anleger mit ihrem Spar-Einkauf ja auch zu deren Erfolg – und damit prinzipiell auch zur Sicherung der eigenen Veranlagung – beitragen.

„Das Angebot ist nicht primär als Strategie zur Fremdmittelbeschaffung zu sehen – immerhin haben wir im Schnitt der letzten Jahre 200 Mill. Euro jährlich in österreichische Märkte und in Shopping-Centers im Ausland investiert. Vielmehr wollen wir zugegebenermaßen Kunden noch näher an uns binden, sie am Erfolg unseres Konzerns teilhaben lassen“, veranschaulichte auf „VN“-Anfrage Unternehmenssprecherin Mag. Nicole Berkmann das hinter der Aktion stehende Kalkül. Sie stellte aber auch nicht in Abrede, dass mit dieser Unternehmensanleihe auch die Spar günstiger fährt, wie wenn sie 30 Mill. Euro als Bankkredit aufgenommen oder eine Anleihe an der Börse aufgelegt hätte.

Wichtig: Die Unternehmensanleihe ist kein Sparbuch, weshalb im – wohl sehr theoretischen – Ernstfall auch keine Einlagensicherung der Banken „einspringen“ würde. Als Sicherstellung dient einzig das Vermögen der Spar, doch wenn man Diskretion und Verschwiegenheit über eine Vermögenslage als Indiz für ihre Dimension bzw. Solidität gelten lässt, dürften Zeichner dieser 30 Mill. Euro sich eines ziemlich unbelasteten Schlafes erfreuen.

Wie Berkmann erinnerte, emittierte Spar schon Mitte 2002 eine 150-Mill.-Euro-Anleihe – sie läuft noch zwei Jahre und bringt 6 Prozent Verzinsung. Für die aktuelle kurzfristige Anleihe hat Spar-Vorstandschef Dr. Gerhard Drexel ausgesprochene „Kampfkonditionen“ entworfen: Am meisten Zinsen gibt’s, mit 4,75 Prozent, für Geld, das Kunden der Spar 6 Monate borgen. Aber auch wer sein „Flüssiges“ nur einen Monat lang auf dem Spar-Konto belässt, bekommt 4,375 Prozent gutgeschrieben. Zum Vergleich: Die „aggressivste“ Direktbank in Österreich, die Allianz Bank, rückt für täglich fälliges Geld aktuell 3,85 Prozent heraus.

Abgewickelt wird die Veranlagung ausnahmslos im Internet unter www.sparanlage. at. Das Formular für die Kontoeröffnung gibt es auf der Homepage, ebenso alle Modalitäten der Teilnahme. Abwickler ist die Spar Finanz AG, an der die Erste Bank mit 50 Prozent beteiligt ist. Der Gang in eine Spar-Filiale ist also zumindest für diesen Zweck nicht erforderlich.

Wie Berkmann betonte, will Spar diesmal – anders als bei der 150 Mill. Euro-Anleihe, die durchaus auch an routinierte und versierte Investoren gerichtet war – vor allem dem kleinen Geldanleger ein Angebot machen. „Unserer ganz ,normalen’ täglichen Kundschaft, wenn Sie so wollen“ (Berkmann).

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