Tiroler Wirte fühlen sich nicht fürs "Freitesten" verantwortlich

Die Tiroler Wirte haben sich am Mittwoch zum "Freitesten" zu Wort gemeldet.
Die Tiroler Wirte haben sich am Mittwoch zum "Freitesten" zu Wort gemeldet. ©APA/BARBARA GINDL
Die Diskussion darüber, wer beim Wirten kontrollieren soll, ob die Gäste auch "freigetestet" sind, reißt nicht ab. Nun hat sich der Tiroler Wirtesprecher Alois Rainer zu Wort gemeldet.

Nun hat sich der Tiroler Wirtesprecher Alois Rainer zu Wort gemeldet. Die Einhaltung der Maßnahmen liege in der Verantwortung des Einzelnen und der staatlichen Kontrollorgane, meinte er am Mittwoch in einer Aussendung.

Abstimmung und Information lässt auf sich warten

Die Informationen und die Abstimmung mit der Branche würden jedenfalls auf sich warten lassen. "Wirte hängen in der Luft, es fehlt die Planungssicherheit (...) Die Überwachung des individuellen Ausgangsstatus kann niemals die Aufgabe der Wirtschaft sein", so Rainer.

Die Polizeigewerkschaft sieht das allerdings anders. Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Reinhard Zimmermann, meine gestern zum "Kurier": "Die Wirtinnen und Wirte haben die Einhaltungen des Jugendschutzes ja auch zu bewerkstelligen. Nur wer ein bestimmtes Alter hat, darf ein Lokal betreten und Alkohol konsumieren. Das muss ja auch durch den Betreiber eines Lokales oder einer Gastwirtschaft sichergestellt werden. Durch eine Kontrolle des Ausweises oder auf andere geeignete Weise. Analog kann bei den Testnachweisen vorgegangen werden. Dazu muss man das Rad nicht neu erfinden."

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(APA/Red)

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