Tipsarevic und Haas sicher ins Wien-Viertelfinale

Tipsarevic problemlos eine Runde weiter
Tipsarevic problemlos eine Runde weiter
Nach dem Ausfall der Nummern vier bis acht stehen nun die besten drei Gesetzten beim Erste Bank Open in Wien im Viertelfinale. Nach dem topgesetzten Juan Martin Del Potro am Vorabend qualifizierten sich am Donnerstag auch der als Nummer zwei gesetzte Janko Tipsarevic und die Nummer drei Tommy Haas für das Viertelfinale des 550.000-Euro-Turniers.


Nur 78 Minuten benötigte Tipsarevic, der heuer in Stuttgart schon gewonnen und in Chennai und Gstaad das Endspiel erreicht hat, gegen Wildcard-Besitzer Ernests Gulbis. 6:3,6:4 hieß es am Ende für den Weltranglisten-Neunten. “Es war schwieriger als es vielleicht ausgesehen hat”, sagte Tipsarevic. “Er ist ein gefährlicher Spieler und ich bin froh, so gut ins Turnier gestartet zu sein.” Er trifft nun auf den Slowenen Aljaz Bedene.

Haas ist schon zum zehnten Mal am Vogelweidplatz im Einsatz. Seine besten Ergebnisse fuhr er 2000 mit dem Finale und 2001 mit dem Titel ein. Im Vorjahr kämpfte sich der Comeback-Spieler des Jahres 2012 aus der Qualifikation ins Viertelfinale und nun ist der 34-jährige Deutsche mit steirischen Wurzeln bereits wieder Nummer 20 der Welt. Gegen den US-Amerikaner Jesse Levine hatte er beim 6:4,6:2 wenig Mühe und auch der zweite slowenische Viertelfinalist nach Bedene, Grega Zemlja, sollte für Haas kein Stolperstein sein.

“Jeder weiß, dass Wien eines meiner Lieblingsturniere ist, und dieser Sieg hier 2001 auch ganz oben steht in meiner Laufbahn. Ich habe hier auch letztes Jahr, als ich mein Comeback versucht habe, eines meiner besten Turniere 2011 gespielt”, sagte ein glücklicher Haas, der sich innerhalb dieses Jahres von Platz 205 sensationell auf die 20. Position gespielt hat. Damals musste Haas noch in die Qualifikation und schaffte das Viertelfinale.

Mit dem Erfolg gegen Levine hat Haas auch die magische Grenze von 500 Siegen auf der ATP-Tour übertroffen. Haas bekam für diesen Erfolg ein tolles Geschenk von den Veranstaltern der Erste Bank Open: einen Fiat Cinquecento (500). “Ich bin immer noch ein bisschen schockiert über dieses Geschenk. Ich bin sicher, ich werde da einige SMS von meiner Familie bekommen”, sagte ein hocherfreuter Haas mit einem Grinsen.

Diese Zahl 500 war eines seiner drei großen Ziele, die er nun allesamt erreicht hat. “Das macht mich mächtig stolz.” Auch den 13. Turniersieg mit dem Sensations-Finalsieg über Roger Federer in Halle, und die 10-Millionen-Dollar-Marke an Preisgeld hat er heuer schon erreicht.

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