Tierische Pediküre: "Kühe sind wie Spitzensportler"

Robert Seethaler aus dem Bregenzerwald ist zertifizierter Klauenpfleger. Es ist ein seltener Beruf und nur wenige in Vorarlberg haben dieselbe Ausbildung wie der junge Bregenzerwälder.
Klauenpfleger Robert bei der Arbeit
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Wir durften uns selbst ein Bild von diesem Beruf machen und haben den Bregenzerwälder bei seinem Termin bei Thomas Lipburger in Hittisau begleitet.

Ein harter, dreckiger Beruf

Bei wohligen fünf Grad begann um acht Uhr morgens die Arbeit für den Klauenpfleger. Erst wurde der Klauenpflegestand aufgebaut, dann kamen die ersten Hufe unter das Werkzeug.

Bereits nach der ersten Kuh ist klar, es ist ein harter und dreckiger Job. Robert führt ihn aber mit einer Leidenschaft und Konzentration aus, die nur erahnen lassen wie viel ihm diese Arbeit bedeutet.

"Es gehört mehr dazu als nur der Fuß"

Dabei steht für ihn die Gesundheit des Tieres im Vordergrund. Zu einer gesunden Kuh gehören nämlich gepflegte Klauen. Im Idealfall stattet ein Klauenpfleger einem Hof zweimal im Jahr einen Besuch ab und kümmert sich um das Fußwerk der Kühe. Denn eines steht für Robert Seethaler fest: "Diese Kühe sind wie Spitzensportler und nur richtig gepflegt können sie auch ihre Leistung erbringen."

Welche Ausbildung er genau gemacht hat, wie lange er bereits als Klauenpfleger tätig ist und warum es vielleicht bald auch in Vorarlberg möglich sein wird, solch eine Ausbildung zu machen, das erzählt Robert Seethaler im Interview.

(VOL.AT)

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