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The King of Staten Island - Kritik und Trailer zum Film

Der 11. September 2001 ist ein trauriges Datum. Fast 3.000 Menschen kamen bei Terroranschlägen in den USA ums Leben, viele davon in New York. Auch Feuerwehrleute waren unter den Toten. Einer von ihnen war Scott Davidson. Sein Sohn Pete, bekannt aus der US-Kultshow "Saturday Night Live", hat nun ein autobiografisch gefärbtes Drehbuch über seine Erfahrungen geschrieben, gemeinsam mit Dave Sirus und dem Regisseur Judd Apatow.

Beim Terroranschlag am 11. September 2001 starben fast 3.000 Menschen, darunter viele Feuerwehrleute. Einer von ihnen war Scott Davidson. Sein Sohn Pete war damals sieben Jahre alt. Dessen neue Tragikomödie "The King of Staten Island" erzählt von Wut, Schmerz und einem Neubeginn, zu sehen ab Donnerstag im Kino.

The King of Staten Island - Kurzinhalt zum Film

Für Pete Davidson ist es eine sehr persönliche Geschichte: Im Film "The King of Staten Island" spielt der Komiker von "Saturday Night Live" einen jungen Mann, dessen Vater vor fast 20 Jahren als Feuerwehrmann bei einem Einsatz gestorben ist. Auch im echten Leben hat Davidson das erlebt, allerdings kam sein Vater durch den Terroranschlag vom 11. September 2001 in New York ums Leben. Ein Schicksalsschlag, der den damals Siebenjährigen stark prägte. Mit Regisseur Judd Apatow und Dave Sirus hat Davidson ein autobiografisch gefärbtes Drehbuch geschrieben und nicht nur seinem Vater, sondern auch den vielen anderen Feuerwehrleuten ein Denkmal gesetzt, die bei ihren Einsätzen immer wieder ihr Leben riskieren.

Im Film lebt Scott mit 24 noch bei seiner Mutter. Statt sich einen Job zu suchen, hängt er mit Freunden ab, experimentiert mit Drogen und versucht sich als Tattookünstler. Er steckt in spätpubertärer Antriebslosigkeit fest, ohne Ziele, depressiv und ohne Ehrgeiz. Das nervt sogar seine beste Freundin und Gelegenheitsgeliebte Kelsey.

Doch eines Tages geschieht etwas, was ihn völlig aus der Bahn wirft: Seine Mutter verliebt sich in Ray, ausgerechnet auch ein Feuerwehrmann, so wie Scotts Vater. Scott ist empört, verletzt und voll irrationaler Wut. Auf Ray, auf seine Mutter und auf seinen Vater, der den Heldentod gestorben ist, anstatt sich um seine Familie zu kümmern. Schmerzlich wird Scott klar: So wie bisher kann er nicht weiterleben. Es muss sich dringend etwas ändern.

The King of Staten Island - Die Kritik

"The King of Staten Island" verbindet Drama, Komödie und eine ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte. Scott ist der sympathische Loser, der aber tief drinnen noch der verschreckte Siebenjährige ist, der verzweifelt um seinen Papa weint und den die Trauer seit Jahren lähmt. Davidson, sonst Witzereißer in der US-Fernsehkultshow "Saturday Night Live", bringt diese Zerrissenheit seiner Figur eindrucksvoll auf die Leinwand, wohl auch, weil er aus eigener Erfahrung schöpfen kann. "In meiner Filmfigur stecken wahrscheinlich 75 Prozent meines wahren Ichs", sagt der 26-Jährige. "Vielleicht sogar mehr. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen."

Zwischendurch gibt es ein paar Stellen, die etwas langatmig geraten sind. Immerhin dauert der Film 137 Minuten. Doch die tolle Leistung der Schauspieler macht das mühelos wieder wett. Neben Davidson beeindruckt vor allem Oscar-Gewinnerin Marisa Tomei ("In The Bedroom") als Mutter Margie. Tomei legt großes Feingefühl in ihre Rolle und zeigt eine verhärmte Frau, die voller Selbstzweifel ist und sich ganz vorsichtig an die Beziehung mit Ray herantastet. Mit dabei sind auch Steve Buscemi ("Reservoir Dogs"), der Komödiant Bill Burr und Apatows Tochter Maude als Scotts ehrgeizige Schwester.

Die amüsanten Dialoge des Films tun ein Übriges. Apatow ("Jungfrau (40), männlich, sucht..."), Davidson und Sirus setzen gekonnt auf Wortwitz und Situationskomik, etwa wenn Margie bei aller Mutterliebe von ihrer Freiheit träumt und Scott ihr treuherzig versichert: "Ich werde für immer hierbleiben."

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(APA/Red)

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