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Teams stürmen das Hochjoch

Das Hochjoch ist momentan Dorado für die alpinen Skirennläufer. Neben der deutschen Mannschaft drängen sich Schweizer, Liechtensteiner und auch der Ländle-Nachwuchs auf den Pisten hoch über Schruns.

Den letzten Schliff auf europäischem Schnee vor der Weltcup-Fortsetzung in Übersee holt sich Martina Ertl im Montafon. “Es gibt momentan in Mitteleuropa nirgends bessere Bedingungen als am Hochjoch”, schwärmt der deutsche Techniktrainer der Damen, Mathias Berthold. Für sein “Kleeblatt” Ertl, Monika Bergmann, Annemarie Gerg (steht nach einer Verletzung erstmals in dieser Saison auf Skiern) und Kathrin Hölzl stehen intensive Slalom- und Riesentorlaufeinheiten auf dem Programm. Ertl: “Das Montafon ist für mich nicht nur wegen Anita Wachter ein Begriff: Ich bin hier auch schon Weltcuprennen gefahren.” Was Berthold seinem Schützling nicht abnahm – und als Wetteinsatz eine Flasche Wein verlor: Die Auftaktsiegerin des Sölden-RTL war tatsächlich schon bei den Weltcuprennen in der Saison 1990/91 in Schruns am Start. Als “Zeuge” trat VVS-Trainer Ronald Stampfer auf: “Ich war damals als Vorläufer unterwegs.”

Apropos VVS: Alpinchef Roland Pfeifer nützt den Topzustand auf der Seebliga ebenfalls für eine Übungswoche mit dem Jugendkader. “Die Hochjochbahnen kommen uns sehr entgegen”, freut sich Pfeifer, der auch Pierre und Corinne Egger zu seinen Trainingsgästen zählt. Beide gehören keinem Kader an, Pierre hat aber im Slalom einen Europacupplatz fix, Corinne will FISRennen bestreiten.

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