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Tödliches Pokerspiel in Penzing

©© BPD Wien
Das tödliche Nachspiel einer Poker-Runde beim Lokal „Zum Paten“ in der Goldschlagstraße in Wien-Penzing scheint geklärt.

In der Nacht auf Samstag stellte sich der Tatverdächtige, der 55-jährige Branislav J., bei der Kriminaldirektion 1 (KD 1). Er dürfte am Freitagabend mit einer Faustfeuerwaffe in den gut besuchten „Paten“ gegangen sein, um mit seinem Pokerkumpanen abzurechnen. An diese hatte er zehn Tage zuvor beim Kartenspiel mehrere hundert Euro verloren, was er auf Betrug zurückgeführt hatte.

Gegen 20.15 Uhr betrat J. das serbische Lokal. Den 58-jährigen Dusan J. schoss er laut Kriminalisten nieder und tötete ihn. Den 50-jährigen Milos D. schlug er mit der Waffe nieder, Auch auf einen dritten Begleiter des Getöteten feuerte er, verfehlte ihn aber knapp. Dann flüchtete er.

Die Polizei hatte die Goldschlagstraße schnell abgeriegelt. Dennoch gelang es dem 55-Jährigen zunächst zu entkommen. Zeugen sagten den Ermittlern (Gruppe Schaffer) jedoch, um wen es sich bei dem Verdächtigen handelt. Branislav J. gab noch in der Nacht auf und stellte sich gegen 1.00 Uhr in der KD 1. Die Waffe hatte er in Niederösterreich vergraben.

Branislav J. gab an, dass er mit seinem Opfer eigentlich befreundet sei. Vor zehn Tagen habe ihn Dusan J. jedoch beim Pokern betrogen und um mehrere hundert Euro erleichtert. Dieses Geld wollte er am Freitagabend zurückhaben und stellte den 58-Jährigen deshalb zur Rede. Milos D. und der dritte Mann am Tisch, der 52-jährige Sinisa M. mischten sich jedoch ein, was die Verhandlungen zum Scheitern brachte.

Der Verdächtige gab an, dass er seinen Forderungen Nachdruck verleihen wollte. Deshalb feuerte er zunächst in den Boden. Danach bekam Milos D. die Faustfeuerwaffe auf den Kopf. Branislav J. befürchtete außerdem, dass Sinisa M. eine Waffe bei sich hat, und schoss auch auf den 52-Jährigen, verfehlte ihn jedoch. Dusan J. wollte seine Begleiter verteidigen, deshalb sei es schließlich zu dem tödlichen Schuss gekommen.

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