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Tabaluga - Der Film: Kritik und Trailer

Die Protagonisten des bunten Animationsabenteuers tragen Namen wie Arktos, Lilli, Bully, Limbo oder Kolk. Nicht zu vergessen: den eigentlichen Star des 85-Minüters, den kleinen hellgrünen Drachen Tabaluga. Nach dem Tod seiner Mutter lebt der Kleine zusammen mit Bully (einem Käfer), seinem Ziehvater Kolk (einem Raben) und weiteren Freunden in dem paradiesisch anmutenden Grünland. So glücklich aber, wie er sein könnte, ist Tabaluga nicht: Weder mit dem Fliegen noch mit dem Feuerspeien will es klappen.

Wie bekannt und beliebt die Figur des kleinen grünen Drachen ist, zeigt sich auch daran, dass es längst auch nach Tabaluga benannte Kindergärten gibt. Los freilich ging die Erfolgsgeschichte des Feuerspuckers 1983 mit einem Album von Peter Maffay, dem sich ein Musical und eine weltweit erfolgreiche TV-Serie anschloss. Am Freitag kommt mit “Tabaluga” ein an diese Serie angelehnter Film ins Kino.

Tabaluga – Kurzinhalt zum Film

Der animierte Streifen von 85 Minuten Länge, entstande unter der Ägide von Regisseur Sven Unterwaldt (“Otto”s Eleven”), erzählt von Tabalugas Suche nach seinem Feuer. Yvonne Catterfeld, Michael Bully Herbig und andere leihen den Animationsfiguren ihre Stimmen. Tabaluga ist höchst unglücklich: “Ich kann nicht richtig fliegen, ich kann kein Feuer spucken!”. Wie soll er sich da als rechter Drache fühlen? Da kann sein Umfeld noch so idyllisch sein (das von Regisseur Unterwaldt in wunderbaren, fast psychedelisch zu nennenden Farbexplosionen auf die Leinwand gezauberte Grünland), seine Freunde noch so verständnisvoll (der kleine so vorlaute wie liebe Käfer Bully, Tabalugas Ziehvater, der pechschwarze Rabe Kolk und andere): Tabaluga will es endlich wissen.

Und vielleicht kann dem Grünling ja der Hinkelstein ein Wegweiser sein, auf dem Tabalugas Mutter kurz vor ihrem Tod eine Nachricht hinterließ: Etwas mit “Feuer” steht dort geschrieben, und auch das Wort “Eisland” lässt sich noch lesen. Also macht Tabaluga sich zusammen mit seinen Kumpanen auf in das düstere, hinter einer grauen Riesenwolke liegende Land der Eisländer. Dort waltet ein fieser Schneemann namens Arktos (die Stimme von Heinz Hoenig): schwarze Handschuhe, ein schwarzer Zylinder, dazu schwarze Zähne; nur die keck gen Himmel ragende Karottennase verleiht dem kaltherzigen Kerl ein wenig Charme.

Tabaluga – Die Kritik

Vor allem auf visueller Ebene kann der Streifen punkten. In das weiche Fell des tapsig-naiven Eisbären (gesprochen von Rick Kavanian) etwa, dem Tabaluga in Eisland begegnet, möchte man sich glatt reinlegen. Immer wieder wartet der Film mit hübschen Ideen auf: So dem Moment, da sich der knallrote Käfer in der nicht minder roten Nase des Eisbären zu verstecken sucht. Wie so viele ähnlich gelagerte Familien- respektive Kinderfilme wirbt auch “Tabaluga” um Verständnis für Andersartigkeit: Eigentlich, das wird im Verlauf den Grünländern immer klarer, eigentlich sind auch die vermeintlich so bösen Eisländer ganz nett.

Peter-Maffay-Fans indes müssen ziemlich lange darben; erst kurz vor Schluss ist die prägnante Stimme des gebürtigen Rumänen zu vernehmen. Für die vielen, auch älteren Tabaluga-Fans ist das Leinwandabenteuer des Drachen wohl eh ein Muss; manch jüngerer Filmbesucher dürfte im Anschluss an den (ohne Altersbeschränkung und sowohl in 2D als auch 3D in die Kinos gelangenden) Film das starke Bedürfnis verspüren, sich noch auf die ein oder andere Art und Weise mit dem putzigen Feuerpuster vertraut zu machen.

>> Alle Spielzeiten auf einen Blick

(APA/Red)

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