ÖSV-Chef Schröcksnadel will zurück in FIS-Vorstand

Schröcksnadel darf sich auf seine Wahl einstellen
Schröcksnadel darf sich auf seine Wahl einstellen ©APA (Gindl)
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel kandidiert beim 47. FIS-Kongress in Antalya für einen der 16 Sitze im Vorstand. Der Tiroler möchte nach zweijähriger Abwesenheit wieder zurück in das wichtigste FIS-Gremium, dem er bereits ab 2002 sechs Jahre lang bis zu seinem Rücktritt angehört hatte. Es gibt 26 Kandidaten, Schröcksnadel darf sich seiner Wahl für eine zweijährige Periode aber recht sicher sein.

Überhaupt kein Zweifel besteht 100 Jahre nach dem ersten FIS-Kongress an der Neuwahl des Schweizers Gian Franco Kasper für eine weitere vierjährige Amtszeit. Der 66-Jährige ist der einzige Kandidat. Er führt die FIS seit 1998 und darf sich nach einer Aussprache mit Schröcksnadel vor mehreren Monaten auch der vollen Unterstützung des ÖSV sicher sein.

Steht die Kür Kaspers also fest, so muss sich sein Heimatort St. Moritz bei der Kandidatur für die Alpine Ski-WM 2015 gegen zwei Konkurrenten durchsetzen. Der FIS-Vorstand, in dem Werner Wörndle als ÖSV-Vertreter sitzt, muss am Donnerstag zwischen dem Skiort im Engadin, dem favorisierten Beaver Creek/Vail (USA) – von 2001 bis 2013 kamen stets Orte in Europa zum Zug – und Cortina d’Ampezzo (ITA) entscheiden. Um die Nordischen Titelkämpfe 2015 bewerben sich Falun (SWE), Lahti (FIN), Oberstdorf und Zakopane (POL).

Österreichs darf sich eines “Erfolges” bereits sicher sein: Kreischberg/Murau ist der einzige Bewerber um die Freestyle- und Snowboard-Weltmeisterschaften 2015. Damit wird die Steiermark die weltweit einzige Region, die alle FIS-Weltmeisterschaften (bisher Alpin Schladming, Nordisch Ramsau, Grasski Gaal, Snowboard und Telemark Kreischberg) zumindest einmal ausgerichtet hat.

In den Sitzungen des FIS-Vorstandes werden bis Mittwoch wichtige Punkte und Anträge abgeklärt. So werden die Weltcup-Kalender der Saison 2010/11 abgesegnet.

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