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Super-G soll Mandl Aufschluss für WM-Team geben

Innerhalb von 50 Stunden werden die alpinen Ski-Damen einen zum Weltcup zählenden Super-G und ein WM-Rennen in dieser Disziplin austragen.

Grund ist die Verschiebung des am Samstag in Garmisch-Partenkirchen abgesagten Weltcupbewerbs wegen Nebels auf Sonntag (10.30 Uhr). Für viele Mannschaften ist der enge Zeitplan mit zahlreichen Reise-Umbuchungen verbunden, ÖSV-Damencheftrainer Herbert Mandl freute sich aber über die Entscheidung, denn das Rennen am Sonntag soll noch Aufschluss über die Zusammensetzung seines WM-Super-G-Teams bringen.

Mandl sprach bereits davon, am Abend interne Diskussionen zu führen, wer die vier Damen sein werden, die am Dienstag in Val d’Isere zum WM-Auftakt die Latten anschnallen dürfen, als im Hintergrund nochmals über die Neuansetzung des Rennens auf Sonntag diskutiert wurde – obwohl vorher schon ein klares Nein dazu gekommen war. Die Reisestrapazen werden sich für die Österreicherinnen in Grenzen halten, sie werden mit einem Jet nach Frankreich geflogen. Von der Belastung her sieht Mandl kein Problem, dass sich die mit dem Rennen am Sonntag verbundenen Umstände negativ auswirken könnte.

Unabhängig vom Rennausgang am Sonntag wird der Damen-Cheftrainer sein Super-G-Quartett erst Montagmittag offiziell bekanntgeben. Andrea Fischbacher, Anna Fenninger, Elisabeth Görgl, Renate Götschl und Kathrin Zettel heißt das Quintett, das vier Startplätze für sich beansprucht. Technikerin Zettel hat sich mit Platz elf beim Weltcup in Cortina selbst zum Thema gemacht. “Sie ist sicher einer der Diskussionspunkte, der offen ist. Drum ist uns das Rennen am Sonntag recht”, sagte Mandl.

Obwohl der Österreichische Skiverband das gesamte WM-Team erst am Sonntag offiziell nominieren wird, erklärte Mandl bereits, dass er keine der jungen Slalomläuferinnen wie Bernadette Schild, Carmen Thalmann oder Alexandra Daum mitnehmen wird. Ausschlaggebend sei das Abschneiden im Slalom am Freitag auf dem Gudiberg gewesen. “Wenn sie nicht in der Lage sind, sich zu qualifizieren, ist das ein unnötiges Unterfangen und zu früh. Sie müssten doch irgendwie eine Formkurve haben, die sagt, dass sie unter die 30 fahren könnten”, sagte Mandl.

Der Damen-Cheftrainer wird inklusive der verletzten Riesentorlauf-Weltmeisterin Nicole Hosp trotzdem “neun oder zehn” Athletinnen für die WM nominieren. Für die Abfahrt wird er Ersatzläuferinnen mitnehmen, also darf man damit rechnen, dass Ingrid Rumpfbuber und Nicole Schmidhofer oder auch Silvia Berger ein Ticket nach Frankreich bekommen.

“Alle möglichen Kandidatinnen werden anreisen. Ob alle zum Einsatz kommen, ist eine andere Frage, das ist natürlich nicht garantiert. Aber heuer wird keine daheimbleiben müssen, die sich erwartet hat, mitzufahren”, sprach Mandl die aktuelle Situation an. Die Abfahrts-Mannschaft wird erst nach den Trainingsläufen, an denen alle Österreicherinnen teilnehmen werden, da sie auch für die Super-Kombination zählen, aufgestellt.

Am Samstag wurde wieder einmal deutlich, dass Herren-Ski-Rennen gegenüber den Damenbewerben absolute Priorität genießen, wenn sie am gleichen Ort ausgetragen werden. Die Herrenstrecke (Kandahar 2) und die Damenstrecke (Kandahar 1) im WM-Ort von 2011 münden beide in einem Zielraum. Zu Mittag wäre ein Damenrennen möglich gewesen, allerdings war die Herren-Abfahrt zeitlich früher angesetzt gewesen und bevorzugt behandelt worden.

“Ein Wechsel der Startzeiten vonseiten der Organisatoren ist kein Thema gewesen. Von der Sicht her wäre es für uns zu Mittag möglich gewesen, zu fahren. Und so fällt das Damenrennen aus und Herrenrennen gibt es auch keines. Das ist nicht ganz gerechtfertigt, da müsste man schon so flexibel sein, zu reagieren. Leider ziehen die Damen immer den kürzeren, wenn man die Prioritätsfrage stellt”, ärgerte sich Mandl. Noch dazu, wo man mit Maria Riesch im Damenrennen eine aussichtsreiche Lokalmatadorin am Start hat, während bei den Herren ein Topläufer fehlt.

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