Sumpfschildkröten-Babys in Schönbrunn

©Norbert Potensky
Im Wiener Tiergarten Schönbrunn sind zwölf heimische Sumpfschildkröten geschlüpft – das beste Ergebnis seit Jahren. Die Kleinen werden im Keller überwintert und etwa in einem Jahr zurück in die Schildkröten-Freianlage zu ihren Eltern gesetzt – sobald sie groß genug sind, um von den umherstreifenden Krähen nicht gefressen zu werden.

Auf Europäische Sumpfschildkröten – die einzige österreichische Schildkrötenart – legt der Tiergarten seit zwei Jahren besonderes Augenmerk, 2007 wurde eine Kampagne zum Schutz ihrer Nistplätze gestartet:

Mit Hilfe des Tiergartens, des Nationalparks Donauauen und mit der finanziellen Unterstützung durch Schildkröten-Paten fahndet die Wiener Biologin Maria Schindler im Auwald nach frischen Gelegen und schützt sie mit stabilen Metallgittern davor, von Füchsen ausgegraben zu werden.

Schindler zur momentanen Situation: „Der Herbstschlupf hat begonnen und es sieht gut aus. Wir haben heuer 170 Gelege entdeckt und 70 davon mit Gittern geschützt. Der Schildkrötenbestand scheint glücklicherweise stabil zu sein.“

Wer helfen will: Mit einem Beitrag von 100 Euro für die Adoption eines Geleges kann man dafür sorgen, dass mehr gesunde Schildkröten als bisher schlüpfen.

Als Anerkennung dafür gibt es eine Urkunde, Nachrichten über das Schicksal des Geleges und eine Führung in den Lebensraum der Sumpfschildkröten an der Donau.

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