Suchthilfezentrum in Wien-Alsergrund: FPÖ-Misstrauensantrag abgelehnt

Viel Wirbel um das neue Suchthilfezentrum in Alsergrund.
Viel Wirbel um das neue Suchthilfezentrum in Alsergrund. ©APA/Sujet
Aufgrund ihres Vorgehens in Sachen Suchthilfezentrum in Wien-Alsergrund, das am Donnerstag eröffnen soll, hat am Mittwoch die FPÖ einen Misstrauensantrag gegen die zuständige Stadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) im Wiener Gemeinderat eingebracht. Er wurde nach namentlicher Abstimmung jedoch von der rot-grünen Mehrheit abgelehnt.
Sondergemeinderat
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In ihrer Begründung kritisierte die FPÖ, dass die Stadträtin sowie die Gemeinderäte der SPÖ und der Grünen eine Volksbefragung in den betroffenen Sprengeln ablehnen. Damit würde der “Kurs der Ausgrenzung” weitertragen. Daher erkläre man Wehsely das Misstrauen.

Tatsächlich war zuvor der FPÖ-Antrag auf eine Befragung nicht angenommen worden. Auch der Antrag der Freiheitlichen, Drogenberatungsstellen mit Spritzentausch künftig nicht mehr in Wohngebieten unterzubringen, wurde mit den Stimmen der rot-grünen Koalition abgelehnt.

Anrainerprosteste gegen Suchthilfezentrum

Das in der Nußdorfer Straße geplante Suchthilfe-Zentrum, das am 13. November eröffnen soll, sorgt vor allem bei Anrainern für Wirbel. In der Niederlassung sollen unter anderem Beratung und Spritzentausch angeboten werden – mehr dazu hier.

(APA)

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