Studie untersucht Stress von Polizisten in der Corona-Krise

"SHOT-COVID19": Die Befragung der Polizisten soll Krisenmanagement und Ausbildung verbessern
"SHOT-COVID19": Die Befragung der Polizisten soll Krisenmanagement und Ausbildung verbessern ©APA/HELMUT FOHRINGER (Sujet)
Die internationale Studie "SHOT-COVID19" nimmt die Arbeitsanforderungen und Stressbelastung von Polizisten in der Corona-Krise unter die Lupe.
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Die Wissenschafter, darunter Forscher des Austrian Institute of Technology (AIT) sowie Behörden, erhoffen sich davon, das Krisenmanagement weiter zu verbessern und Schlüsse für künftige Ausbildungsschwerpunkte zu ziehen, teilte das AIT am Donnerstag mit.

Ziel: Effiziente Schulung von Polizisten für Risiko-Situationen

Die Studie startet im Rahmen des bereits laufenden europäischen Forschungsprojekts "SHOTPROS". Dieses hat - gefördert durch das EU-Forschungsprogramm "Horizon 2020" - zum Ziel, durch das Training von Extremsituationen in virtueller Umgebung Polizisten im Umgang mit kritischen und riskanten Einsatzszenarien zukünftig besser und effizienter zu schulen.

Studie: Polizisten werden während Corona-Krise drei Mal befragt

Für die Studie sollen Polizisten während der Corona-Krise zu drei Zeitpunkten bis Mitte Juni zu ihren Arbeitsanforderungen und Stresslevels befragt werden. In Zusammenarbeit der Polizeibehörden aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Spanien wurden bereits Daten von über 1.400 Exekutivbeamten gesammelt.

Sebastian Egger-Lampl, Projektleiter am AIT Center for Technology Experience, sieht in der Untersuchung die Chance, "aktuelle Stresssituationen zu quantifizieren und zu verstehen". Erste Ergebnisse sollen in rund drei Monaten veröffentlicht werden.

(apa/Red)

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