Studentenproteste: Uni Wien zu Gesprächen mit Besetzern bereit

Blick in das Audimax
Blick in das Audimax ©APA (Archiv)
Die Leitung der Universität Wien ist zu Gesprächen mit Vertretern der Besetzer des Audimax bereit - aber nur, wenn die ÖH eingebunden wird.
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Es sei eine “Voraussetzung, dass das ÖH-Vorsitzendenteam der Universität Wien, das laufend mit uns in Kontakt steht, aktiv mitwirkt und die Vorbereitung des Gesprächs übernimmt”, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben von Rektor Georg Winckler, Uni-Rats-Vorsitzendem Max Kothbauer und Senats-Vorsitzendem Helmut Fuchs an die “Sehr geehrten Vertreterinnen und Vertreter des Plenums”.

Gleichzeitig weist die Uni-Leitung darauf hin, dass die Anliegen der Besetzer “Antworten der für die Politik in Österreich Verantwortlichen erfordern”. Man habe sich in den letzten Jahren bemüht, “trotz schwieriger Rahmenbedingungen die Situation der Studierenden bestmöglich zu gestalten”. So sei es zwischen dem Studienjahr 2003/04 und 2008/09 gelungen, die Lehrstunden von 26.645 auf 30.690 zu steigern.

Auch die Uni-Spitze sieht die finanzielle Ausstattung der Universität Wien als “insbesondere im internationalen Vergleich sehr unbefriedigend”. Dies habe man “bereits vor den derzeitigen Protestaktionen und unabhängig von Ihnen vielfach zum Ausdruck gebracht”, heißt es im Schreiben. Und: “Wir erwarten uns, dass konstruktive Gespräche zwischen den VertreterInnen der Studierenden und den politisch Verantwortlichen aufgenommen werden und sehen mit höchstem Interesse dem heutigen Treffen zwischen Bundesminister Hahn und der Vorsitzenden der ÖH, Sigrid Maurer, entgegen.”

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