Stronach beschwört noch einmal die "Werte"

Frank Stronach zeigt sich optimistisch
Frank Stronach zeigt sich optimistisch ©AP
Parteigründer Franz Stronach hat beim Wahlkampfabschluss seiner Partei Freitagabend im Wiener Prater noch einmal die Prinzipien "Wahrheit, Transparenz und Fairness" beschworen, die man im Parlament verankern wolle.

Er hoffe, das Team Stronach bekomme so viele Stimmen, dass man ins Parlament einziehe, um ein bisschen die Türen zu öffnen, damit neue Ideen einfließen könnten.

Frank Stronach zeigt sich optimistisch

Das beheizte Zelt im Prater war gut gefüllt, laut Partei-Angaben kamen gut 800 Sympathisanten zu der Veranstaltung. Die derzeitigen Regierungsmitglieder seien “ganz nett”, “aber einen Greißler-Laden könnten Sie nicht führen”, meinte Stronach in seiner Rede. “Am Montag fängt wirklich die Arbeit an”, man werde alles tun, “was gut ist für die Bürger und wir werden unseren Prinzipien treu bleiben”, versprach Stronach. Dann sei er auch “zuversichtlich, dass wir bei der nächsten Wahl die Regierung formen werden”.

Kathrin Nachbaur ist stolz auf Stronach

“Wir haben keinen Fehler ausgelassen” im ersten Jahr seit der Parteigründung, räumte Listen-Zweite Kathrin Nachbaur ein. Die Erfahrungen hätten aber zusammengeschweißt und das Team stärker gemacht. Frank Stronach sei ehrlich, habe Ecken und Kanten – “er ist nicht so aalglatt wie diese ganzen Berufspolitiker. Und da bin ich stolz auf ihn”, verteidigte Nachbaur ihren Chef.

Am Sonntag sei ein “Schicksalstag” für Österreich und viele würden ihr Kreuzerl beim Team Stronach machen, zeigte sie sich zuversichtlich. Egal ob in der Regierung oder in der Opposition, man werde hart arbeiten und Rückgrat zeigen.
“Das System muss den Menschen dienen und nicht sich selbst”, rief Klubchef Robert Lugar in die Menge.

Er bedankte sich bei allen für ihren Einsatz. Laut Parteiangaben waren knapp 500 ehrenamtliche Helfer insgesamt 3.715.200 Sekunden im Wahlkampf-Einsatz. Zum Abschluss teilte Stronach noch weiße Rosen an seine Kandidatinnen und weiblichen Fans aus.

(APA)

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