Strengere Einreiseregeln für Österreich: 2G ab 20. Dezember

Einreisebestimmungen für Österreich werden verschärft.
Einreisebestimmungen für Österreich werden verschärft. ©APA/EXPA/JOHANN GRODER
Die neue Einreisebestimmung für Österreich tritt bereits am 20. Dezember 2021 in Kraft. Konkret ist die Einreise nach Österreich für alle Personen nur mehr mit einem gültigen 2-G-Nachweis möglich. Zusätzlich ist ein gültiger PCR-Test vorzuweisen, sofern noch keine Auffrischungsimpfung nachgewiesen werden kann.

Österreich verschärft seine Einreisebestimmungen zur Eindämmung der Omikron-Variante für alle Personen. Die neue Verordnung tritt bereits am kommenden Montag, dem 20. Dezember, in Kraft, wie das Gesundheitsministerium Freitagabend mitteilte.

Einreise nach Österreich nur noch mit 2G-Nachweis

Nach Österreich dürfen künftig nur noch Personen, die über einen gültigen 2G-Nachweis und eine zusätzliche PCR-Testung verfügen. Kann ein zusätzlicher PCR-Test oder eine Auffrischungsimpfung nicht nachgewiesen werden, ist eine Einreise zwar möglich, jedoch ist nach der Einreise eine sofortige Heimquarantäne anzutreten. Diese ist erst beendet, wenn nach Einreise ein PCR-Test gemacht und ein negatives Ergebnis bestätigt wurde. In diesem Fall ist zudem eine Registrierung durch Pre-Travel-Clearance verpflichtend.

PCR-Test oder Booster-Impfung - sonst Quarantäne

Die Selbstisolation kann nur durch einen aktuellen PCR-Test oder den Nachweis einer Auffrischungsimpfung vermieden werden. Ausgenommen sind Schwangere und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Sonderregeln gibt es außerdem für Kinder.

Schulpflichtige Kinder dürfen mit dem Ninja-Pass oder ähnlichen Testnachweisen einreisen. Kinder unter zwölf Jahren betreffen die Regeln ebenfalls nicht. Sie müssen nur dann gemeinsam mit ihrer Begleitperson in Quarantäne und sich zur Pre-Travel-Clearance registrieren lassen, wenn sich die erwachsene Person auch isolieren muss. Ein elfjähriges Kind muss nach der Einreise mit seinen Eltern, die entweder dreifach geimpft oder doppelt geimpft und frisch PCR-getestet sind, laut neuester Verordnung aber zum Beispiel nicht in Quarantäne.

Verschärfte Einreiseregeln auch für österreichische Staatsbürger

Eine Verschärfung ergibt sich auch für österreichische Staatsbürger, EU-/und EWR-Bürger und in Österreich wohnhafte Personen: Sofern bei der Einreise nach Österreich kein gültiger Impfnachweis erbracht werden kann, ist nach Einreise eine verpflichtende zehntägige Quarantäne anzutreten (Freitestung frühestens ab dem 5. Tag möglich). Auch in diesem Fall ist eine Registrierung via Pre-Travel-Clearance verpflichtend.

Für Pendlerinnen und Pendler wird es eine weitere Ausnahme geben: hier bleibt die gewohnte 3-G-Regel aufrecht.

Ergänzend zu den verschärften Einreisebestimmungen werden auch die Staaten Angola, Sambia, Malawi auf die Liste der Virusvariantengebiete ergänzt. Für Direktflüge aus diesen Staaten gilt ein Landeverbot auf allen österreichischen Flughäfen.

Ausbreitung von Omikron soll verhindert werden

"Diese verschärften Einreisebestimmungen bringen große Herausforderungen mit sich, vor allem für Personen, welche über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen. Sie sind jedoch gerade zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, um einer Ausbreitung von Omikron in Österreich entgegenzuwirken", sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.

(APA/Red)

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