Streit unter Autofahrern in Wien: 18-Jähriger zückte Schreckschusspistole

Die Polizei verhängte ein Waffenverbot.
Die Polizei verhängte ein Waffenverbot. ©APA
Nach einem riskanten Überholmanöver in der Wiener Donaustadt wollten zwei Autofahrer einen 18-Jährigen zur Rede stellen. Dabei zückte der junge Mann eine Schreckschusspistole. Es gab eine Anzeige.

Ein 18-Jähriger ist Samstagabend in Wien-Donaustadt wegen gefährlicher Drohung im Straßenverkehr belangt worden. Er soll zunächst einen Pkw auf riskante Weise überholt haben. Als ihn die beiden Insassen des anderen Autos zur Rede stellten, soll er sie mit einer Schreckschusspistole bedroht haben. Der Deutsche wurde angezeigt und mit einem Waffenverbot belegt.

Bedrohte verfolgten 18-Jährigen

Kurz nach 21.00 Uhr habe der Mann den anderen Wagen mit einem gefährlichen Manöver überholt, berichtete die Polizei. "Daraufhin haben die Opfer den 18-Jährigen verfolgt, bis beide Fahrzeuge stehen geblieben sind. Sie sollen danach aus dem Auto ausgestiegen sein, um ihn zur Rede zu stellen", so Polizeisprecher Mohamed Ibrahim. Da soll er die Schreckschusspistole auf sie gerichtet haben. Die beiden Verfolger flüchteten sich in ihr Auto, der Beschuldigte fuhr davon, die beiden Bedrohten abermals hinterher, nachdem sie die Polizei verständigt hatten. Der Vorfall spielte sich großteils auf der Erzherzog-Karl-Straße ab.

(APA/red)

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