Streit um Parkpickerl für Döbling

In der letzten Bezirksvertretungssitzung wurde auf Antrag der SPÖ beschlossen, in einem ersten Schritt das Parkpickerl in Oberdöbling und Heiligenstadt einzuführen.

Kritik an den Plänen kommt von seiten der ÖVP und der FPÖ: VP-Wirtschaftssprecher Fritz Aichinger sprach sich vehement gegen eine Ausdehnung der Kurzparkzonen aus.

“Durch ein Parkpickerl werden die Wirtschaftstreibenden der betroffenen Gebiete massiv belastet, besonders, seit die Kurzparkzonen auf 22 Uhr ausgedehnt wurden”, kritisiert Aichinger. In viel Teilen Wiens sei zudem mehr als bewiesen, dass es sich nicht um eine verkehrstechnische Lenkungsmaßnahme handle, sondern um eine reine Geldbeschaffungsmaßnahme der Wiener Stadtregierung so Aichinger.

Die Kritik Aichingers kommt spät, denn die VP-Bezirksorganisation hatte bei der Bezirksvertretungssitzung in Döbling dem SPÖ-Antrag auf Erweiterung der Kurzparkzonen zugestimmt.

Laut FPÖ-Bezirksparteiobmann Dominik Nepp war die seine Partei die einzige, die gegen die Erweiterung der Kurzparkzonen gestimmt habe. “Die SPÖ und ihre schwarzen und grünen Komplizen sind brutal und zutiefst unsozial, wenn es um die Schikanierung der Wiener Autofahrer geht”, kritisierte Nepp in einer Aussendung und kündigte “erbitterten Widerstand” an.

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