Streik in weltgrößter Kupfermine

Die 2.300 Arbeiter der Chilenischen Escondida-Mine fordern unter anderem eine bessere Umsatzbeteiligung. Der Streik könnte den Minenbetreiber Schätzungen zufolge täglich umgerechnet mehr als 21 Mio. Euro kosten.

Die weltgrößte Kupfermine Escondida in Chile hat wegen eines seit knapp einer Woche andauernden Streiks ihre Lieferungen bis auf weiteres eingestellt. Wegen der “Bedingungen in der Mine” könne Escondida die vertraglich vereinbarten Liefermengen für Kupferkonzentrat nicht mehr einhalten, hieß es nach Angaben der örtlichen Medien vom Mittwoch (Ortszeit) in einer an die Kunden verschickten Mitteilung. Das Unternehmen teilte nicht mit, wie lange der Lieferstopp anhalten werde.

Chile ist mit einem Volumen von jährlich 5,6 Tonnen der weltweit größte Produzent von Kupfer, dessen Preise in den vergangenen Jahren in die Höhe geschnellt sind. Erst Anfang des Monats waren die Arbeiter beim weltgrößten Kupferlieferanten Codelco in Chile in den Ausstand getreten. Sie protestierten gegen Pläne des konservativen chilenischen Staatschefs Sebastian Pinera, das Unternehmen umzubauen und zahlreiche Stellen abzubauen.

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