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Stillverhalten ändert sich

Seit 2004 führt die aks Gesundheitsvorsorge das Projekt "Stillen & Säuglingsernährung" durch. Während Frauen, die stillen, länger stillen, ging gleichzeitig die Stillrate zurück.

Gerade bei Kaiserschnitten und Raucherinnen sind die Zahlen alarmierend.”Stillen legt einen wichtigen Grundstein für die Gesundheitsvorsorge, speziell auch in der Vorbeugung von Übergewicht”, betont Landesstatthalter Mag. Markus Wallner. “Deshalb ist es umso wichtiger, dass das Projekt mit der Finanzierung durch das Land Vorarlberg weiter geführt werden kann.”

Stillrate rückläufig

Generell ist die Stillrate von 2005 bis 2007 von 84% auf 79% zurückgegangen. Bei Frauen, die nicht rauchen und eine natürliche Geburt hatten, ist die Stillrate hingegen nahezu gleich geblieben. Positiv ist die Situation bei den Migrantinnen. Hier werden 97% der Kinder gestillt. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Frauen, die die empfohlenen sechs Monate lang stillt. Waren es 2005 noch 22 Prozent stillten 2007 bereits 36 Prozent der Mütter ihr Kind sechs Monate lang.

Kaiserschnitte und Raucherinnen als Problemgruppen

Von 2005 bis 2007 ist die Zahl der Raucherinnen um 8% gestiegen. Gleichzeitig stillen Frauen, die rauchen, weniger häufig. „Natürlich wäre es besser, nicht zu rauchen, doch die Vorteile des Stillens überwiegen, vorausgesetzt die Mutter raucht mäßig und gezielt.“ Bei Kaiserschnitt-Geburten ist die Situation ähnlich. Während 89% der Neugeborenen nach einer normalen Geburt gestillt werden, sind es nach Kaiserschnitt nur 52%.

Stillhotline wird gut angenommen

Besonders gut angenommen wird die Stillhotline, die täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 0664 / 151 2000 erreichbar ist. Während 2005 740 und 2006 850 Anrufe verzeichnet wurden, waren es 2007 bereits 1125.

Stillen stärkt die Abwehrkräfte “Muttermilch ist die beste Nahrung, die eine Mutter ihrem Kind im ersten Lebenshalbjahr bieten kann“, betont auch Stillberaterin Elke Zimmermann. “Stillen stärkt die Abwehrkräfte des Kindes und erleichtert den Aufbau einer stabilen Beziehung zwischen Mutter und Kind.”

Informationsoffensive geplant

“Unsere wichtigsten Zielgruppen sind junge Frauen, Raucherinnen und Frauen mit Kaiser-schnittgeburt“, so Angelika Stöckler. “Deshalb haben wir auch ein Konzept speziell für die Stillinformation in Schulen entwickelt. Ziel ist, schon bei Jugendlichen ein Bewusstsein zu schaffen, wie wichtig das Stillen ist.“ Im Herbst werden in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum des EU-Projektes „Kinder im Gleichgewicht“ ElternberaterInnen, Hebammen und ArzthelferInnen zum Thema Säuglingsernährung geschult.

Vorteile des Stillens

• spart ca. 75,– € pro Monat

• fördert den Abbau von Fettpölsterchen der Mutter gezielt an Bauch und Po

• senkt das Brustkrebsrisiko der Mutter

• stärkt die Abwehrkräfte und beugt Allergien vor

• fördert die Ausbildung des Kiefers sowie der Mundmuskulatur des Kindes und unterstützt damit die Sprachentwicklung und beugt Zahnfehlstellungen vor

Quelle: Aussendung des aks

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