Stevens zu Salzburger Wett-Affäre: "Sache für mich erledigt"

Die "Wett-Affäre" wird die Karriere von Sasa Ilic beim österreichischen Fußball-Meister Red Bull Salzburg nicht nachhaltig beeinträchtigen. "Für mich ist die Sache erledigt", erklärte Salzburg-Trainer Huub Stevens am Montag. Ilic habe in den vergangenen Tagen ganz normal mit der Mannschaft trainiert, im Kader für das Cupspiel gegen Grödig (1:0) war der serbische Spielmacher am Sonntag aber nicht gestanden.
Vorbericht: Ilic nach "Wett-Affäre" in Ungnade gefallen
Ilic hatte das Europa-League-Spiel seiner Mannschaft bei Lazio Rom (2:1), für das er nicht nominiert gewesen war, vergangene Woche in einem Salzburger Wettcafe verfolgt und laut eigenen Angaben kleinere Summen auf andere Spiele gewettet. Über mögliche Sanktionen wollte der Club am Montagnachmittag nach einem Gespräch von Ilic mit Sportdirektor Heinz Hochhauser entscheiden. Mit Ilic war auch dessen Landsmann Djordje Rakic, der zuletzt hauptsächlich bei den Red Bull Juniors gespielt hatte, in dem Lokal gewesen.

Die Bundesliga betonte am Montag in einer Aussendung anlässlich des Falles, dass gemäß Paragraf 14 der Durchführungsbestimmungen ein generelles Wettverbot für Spieler, Angestellte oder Funktionäre der Clubs auf Bundesliga-Spiele bestehe. Die Clubs hätten dafür Sorge zu tragen, dass dieses Verbot auch auch mit jedem einzelnen Spieler vertraglich verankert ist. An dem betroffenen Donnerstag hatten allerdings nur Europacup-Spiele stattgefunden.

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