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Sternsinger waren zu Gast beim Wiener Bürgermeister

Bürgermeister Ludwig erhielt "königlichen" Besuch.
Bürgermeister Ludwig erhielt "königlichen" Besuch. ©C.Jobst/PID
Die "Heiligen Drei Könige" und ihr Stern waren beim Wiener Bürgermeister zu Gast. Coronabedingt wurde heuer nicht live gesungen. In den kommenden Tagen erhalten noch mehrere Politiker den traditionellen Besuch.

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig hat in seinem Büro im Rathaus die "Heiligen Drei Könige" zum traditionellen Besuch empfangen.

Coronabedingt heuer kein Live-Gesang

In den Kostümen von Caspar, Melchior und Balthasar sowie des Sterns steckten diesmal vier Schwestern im Alter von 6 bis 14 Jahren aus der Pfarre Gersthof-St. Leopold in Wien-Währing. Da die vier aus einem gemeinsamen Haushalt stammen, mussten die Corona-Abstandsregeln zwischen den Schwestern nicht strikt eingehalten werden. Die vier Sternsingerinnen durften heuer coronabedingt nicht wie gewohnt live singen, das Sternsinger-Lied ertönte deshalb von einer Aufnahme. Anschließend überbrachten sie die Friedensbotschaft und die Segenswünsche für das Jahr 2021 sowie das traditionelle Kreidezeichen - diesmal als Klebeband für den Türstock.

Ludwig spendete Geldbetrag als Zeichen der Unterstützung

"Es ist ein schönes Zeichen der internationalen Solidarität der Kinder und Jugendlichen, dass sie sich alljährlich mit dieser Aktion für Familien in Regionen einsetzen, in denen die Armut - auch durch Corona - angestiegen ist. Mit den Geldern wird gemeinsam mit ansässigen Initiativen nachhaltig geholfen. Daher ist es wichtig, dass die Sternsinger-Aktion auch dieses Jahr stattfinden kann. Zusammenhalt und Zusammenwirken ist gerade in einer Krise besonders notwendig", sagte Ludwig.

Auch der Bürgermeister spendete einen Geldbetrag als Zeichen der Unterstützung der rund 500 Hilfsprojekte weltweit. Dieses Jahr unterstützen die Projekte speziel Aktionen in Südindinen.

Sternsinger heuer auf alternativen Wegen unterwegs

Seit dem Jahreswechsel 1954/55 trotzen Caspar, Melchior und Balthasar jedem Wetter und bringen den Segen für das neue Jahr zu allen Menschen im Land. Wegen Corona war es dieses Mal besonders schwierig. In vielen Pfarren haben sich die kleinen Helden und Heldinnen trotzdem auf den Weg gemacht - mit den strengen Sicherheitsbestimmungen des "Sternsinger-Hygienekonzepts". In anderen Pfarren wurden alternative Wege beschritten: Videofrohbotschaft, Sternsinger-Post und Online-Sternsingerbesuch auf www.sternsingen.at/virtuellerbesuch.

In diesen Tagen sind mehr als 80.000 Sternsingerkinder in Österreich unterwegs und bitten im Rahmen der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar die Bevölkerung, Hilfe für notleidende Mitmenschen zu spenden. Online kann man auf www.sternsingen.at.

Auch Van der Bellen erhielt "königlichen" Besuch

Neben Bürgermeister Ludwig wurden auch bereits Bundespräsident Alexander Van der Bellen, 1. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und die 2. Nationalratspräsidentin Doris Bures besucht.

Die Rückmeldungen der besuchten Menschen sind äußerst positiv. Der Segen für das neue Jahr ist heuer ja besonders wichtig, als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht. Martin Hohl, Vorsitzender der Katholischen Jungschar, dazu: "Die Katholische Jungschar erhofft sich für unsere Gesellschaft, dass wir uns von den Folgen des Coronavirus erholen. Was wir dringend brauchen, ist starker Zusammenhalt - in Österreich, in Europa, auf der ganzen Welt. Nur mit Solidarität und gemeinsamen Handeln werden wir die globalen Probleme wie die Klimakatastrophe oder die Coronapandemie bewältigen."

Folgende Sternsingerbesuche sind noch geplant:

  • 07.01.2021, 11:00 - Sternsingerbesuch bei Bundesminister Dr. Heinz Faßmann (Minoritenplatz 5, 1014 Wien)
  • 07.01.2021, 13:00 - Virtueller Sternsingerbesuch bei Vizekanzler Mag. Werner Kogler (Videokonferenz)
  • 07.01.2021, 14:30 - Virtueller Sternsingerbesuch bei Außenminister Mag. Alexander Schallenberg (Videokonferenz)
  • 07.01.2021, 15:15 - Sternsingerbesuch bei Bundesminister Rudolf Anschober (Stubenring 1, 1010 Wien)

(Red)

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