Stellt Umgestaltung der Mariahilfer Straße Gefahr für Trafikanten dar?

Die Existenz von 20 Trafikanten sei bedroht, so die FPÖ.
Die Existenz von 20 Trafikanten sei bedroht, so die FPÖ. ©APA
Die Existenz von 20 Trafikanten auf der und rund um die Wiener Mariahilfer Straße sei durch die Einrichtung der Fußgängerzone gefährdet, heißt es.
Trafikant beklagt Verdienstentfall
Weniger Kunden auf der MaHü
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“Rot-Grün verordneten den Trafikanten in Mariahilf und Neubau durch die FUZO Mariahilfer Straße eine Sterbehilfe der besonderen Art”, so Trafikantensprecher Ronald Walter zur aktuellen Situation in Wien.

Kritik an der neuen Fußgängerzone

 Es ist nicht das erste Mal, dass Kritik an der neuen Fußgängerzone geübt wird. Bereits Ende August hatte die Wirtschaftskammer darauf aufmerksam gemacht, dass weniger Kunden auf der bekannten Einkaufsstraße unterwegs seien.

“Bei Geschäftsbesuchen in den Trafiken auf der Mariahilfer Straße und in den umliegenden Bereichen konnten wir uns in den letzten Tagen davon überzeugen, dass das FUZO-Projekt gänzlich gescheitert ist. Es betrifft nicht nur die Anrainer massiv sondern gefährdet auch die Existenz der dortigen Nahversorger in unverkraftbarem Ausmaß”, kritisiert der Trafikantensprecher.

20 Trafikanten rund um die MaHü betroffen

Aktuell seien rund 20 Trafikanten “Anrainer” dieser verordneten “Ruhezone”. Passanten bleiben aus, der Zigaretten- und Lotto/Toto-Umsatz bricht ein, Stammkunden kündigen ihre Abos, der Absatz von Parkscheinen geht stark zurück, erhöhtes Verkehrsaufkommen in den Seitenstraßen verunmöglicht das kurze Halten und Einkaufen an vielen Standorten.

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