Start-ups werden von der Wirtschaftsuni unterstützt

Die Wirtschaftsuni Wien unterstützt mit ihrem neuen Forschungsbüro eSPARK.
Die Wirtschaftsuni Wien unterstützt mit ihrem neuen Forschungsbüro eSPARK. ©APA
Jungunternehmer bekommen künftig Unterstützung, denn die Wirtschaftsuni will akademischen Start-ups mit einem neuen Forschungsstudio unter die Arme greifen. Studenten verschiedener Fachrichtungen sollen sich vernetzen.

Um die Anzahl an Unternehmensgründungen aus dem universitären Bereich heraus zu erhöhen, braucht es laut Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien vor allem in den frühen Phasen mehr Unterstützung.

Die WU will akademischen Start-ups künftig verstärkt unter die Arme greifen. Dazu sollen im neuen Forschungsstudio eSPARK Methoden entwickelt werden, um Studenten verschiedener Fachrichtungen miteinander zu vernetzten.

Studenten brauchen auf dem Weg zum Unternehmer Unterstützung

“Wir haben völlig unbestritten einen riesigen Bedarf nach mehr unternehmerischer Aktivität und mehr innovativen Unternehmensgründungen”, erklärte der wissenschaftliche Leiter der APA. Man habe zwar Universitäten und Forschungseinrichtungen auf höchstem Niveau, es gebe aber Probleme beim Transfer von Erkenntnissen in akademische Start-ups.

“Wir haben einen viel zu geringen Anteil an Studierenden, die im Verlauf ihres Studiums mit dem Thema Entrepreneurship in Berührung kommen”, so Franke, der errechnet hat, dass nur etwa ein Prozent der heimischen Studenten einschlägige Kurse besucht. Viele Studenten würden daher die Option, sich selbstständig zu machen, in ihrer Karriereplanung nicht mitbedenken.

Wirschaftsuni hilft auch beim Vernetzen

Ein wichtiger Punkt sei auch, dass es zu wenig interdisziplinäre Kontakte zwischen unterschiedlichen Studenten gebe. Technikern fehle oftmals wirtschaftliches Know-how und “Businessstudenten fehlen oft die Inhalte”. Im Zusammenwirken von Wirtschaft und Technologie liege “noch sehr viel Potenzial, das wir erschließen können. Die Leute müssen sich einfach treffen können”, so der Wissenschafter.

Die Tätigkeit des Studios wird sich hauptsächlich auf die frühen Gründungsphasen konzentrieren. Im Forschungsstudio eSPARK wollen Franke und seine Kollegen Methoden finden, wie man diese Vernetzung kostengünstig herstellen kann. In dem Zusammenhang möchte man neben der persönlichen Beratung auch das Internet als Austauschmedium miteinbeziehen. Ähnliche Initiativen gebe es bereits in den USA. Diese Konzepte wollen die Wissenschafter jetzt für die europäischen Verhältnisse adaptieren.
(APA)

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