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Starmania-Finale: Stress und kaum Schlaf

©APA
Maria Rerych, Silvia Strasser und Oliver Wimmer haben es geschafft: sie stehen im Finale der vierten Starmania-Staffel: "Es ist sehr stressig, wir schlafen kaum."      

Zwölf Solo-Songs mussten sie singen, zwei Duette und zahlreiche Gruppensongs: nachdem sie sich gegen 2.400 Kandidaten durchgesetzt haben sind sie nun im Starmania-Finale der vierten Staffel, das am Freitag, den 30.1. um 20.15 Uhr auf ORF1 zu sehen ist – Maria Rerych (25), Silvia Strasser (18) und Oliver Wimmer (17) haben es geschafft.

Viel Zeit für Nervosität bleibt jedoch nicht. Da gibt es einen ganz strengen Zeitplan einzuhalten”, erzählte Oliver im APA-Gespräch. “Es ist schon deutlich mehr Stress, als man denken möchte”, sagt auch Maria, die genauso wie Silvia ihre Stimme durch “viel Tee trinken” in Schuss halten will. Die Spitze des Ruhms, die sie gerade zu erklimmen versuchen, haben sich die drei Jungstars wohl auch anders vorgestellt. Statt Parties und Co. besteht ihr Leben zur Zeit vor allem aus Arbeit, Stress und wenig Schlaf.

Derzeit steckt das Trio mitten in der Vorbereitung der Finalsongs. Alle drei werden je einen neuen Song und einen, den sie bereits einmal gesungen haben, darbieten: Die Tirolerin Maria wird “You Oughta Know” von Alanis Morissette und “I Am Telling You” von Jennifer Hudson zum Besten geben. Die Niederösterreicherin Silvia singt “Left Outside Alone” von Anastacia und “Wild’s Wasser” von den Seern. Und der Burgenländer Oliver will mit “Viva la Vida” von Coldplay und “Frauen regier’n die Welt” von Roger Cicero punkten. Nach dem Ausscheiden eines der drei Starmania-Finalisten präsentieren dann die verbliebenen zwei noch ihren “persönlichen Finalsong” – neue, bisher noch nie aufgeführte Songs, mit denen sie zeigen, welche Art von Musik sie zukünftig machen wollen. Insgesamt überspannt das Starmania-Finale am Freitag fünf Sendungen von den “Songs” bis zur “Entscheidung”.

Obwohl Oliver seine beiden Konkurrentinnen “bei all den Proben kaum” sieht, findet er es “super zu wissen, dass noch jemand das gleiche durchmacht”. Eine Prognose, wer am Freitag als Sieger aus “Starmania” hervorgehen will, möchte er nicht abgeben. Dass Maria und Silvia es ins Finale geschafft haben, sei für ihn aber nicht überraschend gewesen. “Dass die Maria dabei sein wird, habe ich mir von Anfang an gedacht. Und die Silvia ist sicher die, die sich von Sendung zu Sendung am meisten gesteigert hat.” Sollte er selbst zum Nachfolger von Michael Tschuggnall, Verena Pötzl und Nadine Beiler werden, hofft er auf sein Glück, um auch langfristig präsent zu bleiben. “Vielleicht hatten sie die falsche Einstellung, die falschen Songs, das falsche Management. Das kann man oft nicht vermeiden. Ich glaube man muss die Dinge einfach in Ruhe angehen.”

Jeden Tag mehr als zwölf Stunden arbeitet Maria derzeit im ORF-Zentrum an ihren Finalchancen – “aber wir haben alle miteinander wahnsinnig viel Spaß”, sagt sie im APA-Gespräch. Wer ihr Favorit ist, das will Maria nicht verraten. Und lediglich “Ich lasse mich gerne überraschen” sagt sie auf die Frage nach ihren eigenen Siegchancen. Wie groß hingegen die Chancen sind, nach einer Starmania-Teilnahme wirklich Popstar zu werden, schätzt Maria “realistisch” ein: “Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass ich dann da rausgehe und Popstar bin”, sagt die Sängerin. “Das ist ein Irrglauben. Man muss hart daran arbeiten und darf sich nicht auf die faule Haut legen.” Dass es dann mit der Musikkarriere klappen kann, davon ist sie überzeugt.

Die Entscheidung darüber, was für Musik sie künftig machen will, wurde durch ihre Entwicklung während der Dauer der Show vorweggenommen: “Meine Stimme hat sich für Soul entschieden”, so Maria. Aber sie würde sich auch “gerne von einer Plattenfirma beraten lassen. Ich schau was auf mich zukommt.” Für die ersten freien Tage nach Starmania hat Maria drei Wünsche: “Skifahren, auf der faulen Haut liegen und in eine Therme fahren.”

“Voll im Eimer” ist Silvias Stimme am Ende der anstrengenden Probentage, da hilft nur Tee trinken. Wer gewinnen wird, sei eine “schwierige Frage, es sind alle super”. Sie selber will “versuchen, mein Bestes zu geben und Spaß zu haben”. Denn ihre Stärke sei, dass sie “Freude ausstrahlt” und “sich selbst treubleibt”. Die Karriere als Popstar traut sie ihren Final-Kontrahenten zu: “Wenn Maria oder Oliver gewinnen, glaube ich, dass sie es schaffen. Sie haben den Willen und das Zeug dazu, mehr zu machen als eine Single.”

Dass man von Tschuggnall und Co mehr oder weniger bald nach dem Finale nichts mehr gehört hat, beschäftigt Silvia aber schon: “Ich habe mir oft die Frage gestellt, wie geht das, dass es die Sieger nicht geschafft haben”, sagte sie. Wenn sie gewinnt, will sie die Gelegenheit nützen: “Wenn man so eine Chance bekommt, ist es doch schade drum!” Als Musikstil würde sie “etwas in Richtung Austropop” wählen – denn ich hätte mir nicht gedacht, dass mir ‘Wild’s Wasser’ von den Seern so gut gefällt.” Aber Silvia freut sich auf jeden Fall, dass sie “zumindest Dritte” wird. Nach dem Ende der Show will sie einen “richtig langen Spaziergang” machen, und sich “Regenerationszeit für die Stimme” in einer Therme gönnen.

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