"Staff" biss zu: Säugling in Wien-Liesing durch Hundebiss im Gesicht verletzt

Ein Säugling wurde durch einen Hundebiss im Gesicht verletzt
Ein Säugling wurde durch einen Hundebiss im Gesicht verletzt ©Pixabay (Sujet)
Am Donnerstagnachmittag kam es kurz nach 13:30 Uhr in einer Wohnung in der Kinskygasse in Liesing zu einem Hundebiss, bei dem ein Baby verletzt wurde.

Ein “Listenhund” hat am Donnerstag in Wien-Liesing ein acht Monate altes Baby in den Kopf gebissen und schwer verletzt. Das Mädchen hat laut Angaben seiner Mutter und Großmutter ein Spielzeug fallengelassen, woraufhin der Staffordshire Bullterrier zubiss. Die Großmutter hatte auf den Hund aufgepasst, den dafür erforderlichen Hundeführschein hat sie nicht. Sie wurde ebenso wie die Mutter angezeigt.

“Staff” biss Baby in den Kopf: Mädchen schwer verletzt

Die Attacke passierte gegen 13.30 Uhr im Haus der Familie in der Kinskygasse. Die 18-jährige Mutter und die 52-jährige Großmutter waren im Zimmer anwesend, als der Bullterrier zubiss. Laut Angaben der 52-Jährigen war das Mädchen in einer Gehschule, als sie das Spielzeug fallen ließ, nach dem der Hund dann schnappte. Das Tier wurde der Familie nach Rücksprache mit dem Amtstierarzt abgenommen und zurück ins Tierheim gebracht, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Die Wiener Berufsrettung lieferte das Mädchen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus ein. Lebensgefahr bestand keine.

Hundebiss in Liesing: Tier wurde Großmutter abgenommen

Die Großmutter gab gegenüber der Polizei an, dass sie für ihren Sohn auf den Hund aufgepasst habe. Bei dem Tier handelt es sich um einen sogenannten “Listenhund” (umstrittener: “Kampfhund”), für den in Wien der Hundeführschein absolviert werden muss. Die Mutter und die Großmutter wurden wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie diverser Verwaltungsübertretungen angezeigt.

(apa/red)

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