Stadthalle startet wieder durch

Nach einjähriger Pause erlebt das traditionelle Fußball-Turnier in der Wiener Stadthalle mit der 46. Auflage seine Auferstehung.

Von Donnerstag bis Sonntag spielen Rekordsieger Austria, Rekordmeister Rapid, Erste-Liga-Spitzenreiter LASK sowie der Ostliga-Tabellenführer Vienna und und dessen erster Verfolger Sportklub um eine Siegesprämie von 20.000 Euro. **** Für die zwei Bundesligavereine geht es aber um mehr als nur um eine Trophäe und ein Körberlgeld. Für das Duo bietet sich auf dem Parkett die Gelegenheit, sich für den tristen Freiluft-Herbst auf dem Rasen bei seinem Anhang ein wenig zu rehabilitieren. Die Violetten, die sich schon 18-mal zu „Hallenkönigen“ gekürt haben, tragen in der Bundesliga die Rote Laterne und die Grünweißen, die in der Stadthalle bisher siebenmal triumphierten, haben als Achte auch nur zwei Punkte mehr auf ihrem Konto. Für Rapid-Trainer Pacult gibt es „keinen echten Favoriten“, weil in der Halle ein David schnell einem Goliath ein Bein stellen könne. Auf diese Chance lauert ein Trio, allen voran der LASK mit den Technikern Ivo Vastic und Almedin Hota sowie Coach Karl Daxbacher, der einst zur Parade-Garnitur der Austria mit Prohaska, Baumeister, Sara und Obermayer zählte. Als Hechte im Karpfenteich sehen sich auch die Vienna und der Wr. Sportklub. Vienna-Trainer Fritz Drazan hat zu seinen Routiniers wie Pürk und Zechner einen weiteren bekannten Mann für die Halle gewonnen: Sportdirektor Thomas Flögel versucht ein Comeback. Und bei den Dornbachern, die gleich sechs Termine zum Üben in der Halle reservierten, gibt Slobodan Batricevic sein Debüt als Sportklub- Trainer.

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