Stadtalpinismus: Neue Kletterhalle

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Exil-Tiroler und andere Gipfelstürmer haben ab Ende Oktober die Gelegenheit, auch im Wiener Flachland ihrer Leidenschaft zu frönen.

Dann werden die Wände der nach Betreiber-Angaben größten Kletterhalle Österreichs zum Besteigen freigegeben.

In einem 16 Meter hohen Raum werden dort 2.200 Quadratmeter Kletterfläche und 400 Quadratmeter Boulder-Areal errichtet. Bereits fertig gestellt sind die Wettkampfwand und einige weitere Segmente. In der Endausbaustufe werden hier für Kraxler alle Schwierigkeitsgrade zu finden sein. Folgerichtig der Werbeslogan: „Die Halle für alle.“

Insgesamt werden bis zu 270 Personen in dem Bau parallel klettern können. Als Betreiber fungieren die Naturfreunde, deren Wiener Vorsitzender, Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (S), am Montag seine Kletterkünste in der Halle zum Besten gab. Die Naturfreunde hoffen bereits im ersten Jahr auf 75.000 Kraxler. Deren Zahl soll im Folgejahr auf 100.000 gesteigert werden. Kostendeckend arbeite man aber bereits ab 50.000 zahlenden Gästen.

Bedenken, diese Zahl zu erreichen, scheint man nicht zu haben – schließlich sei die neue Kletterhalle im Bezirk Donaustadt die einzig große im Umkreis von 150 Kilometern, so die Betreiber. Ab Ende Oktober soll sie ganzjährig von 10.00 Uhr bis 23.00 Uhr geöffnet haben und die reguläre Tageskarte für zwölf Euro zu haben sein.

Die Kletterhalle wird im Verbund mit Wiens dritter „Sport und Fun Halle“ errichtet. Deren Angebot soll ebenfalls ab Herbst von Beachvolleyball, Streetsoccer über Streetbasketball bis hin zu Badminton reichen. In unmittelbarer Nachbarschaft finden sich außerdem ein Sport-, ein Tennis- und ein Fußballplatz, sowie eine Schwimmhalle.

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